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Modelle für KI-Chat der Universität aktualisiert

Das ZDV hat im KI-Chat der Universität zwei neue KI-Modelle und zwei Bildgenerierungsmodelle aktiviert. Bis Ende September haben Sie die Gelegenheit, die neuen Möglichkeiten der Modelle kennenzulernen.

Kurz vor Semesterbeginn werden die Modelle voraussichtlich noch einmal aktualisiert oder gegen leistungsfähigere Modelle ausgetauscht. Wir informieren Sie rechtzeitig darüber, mit welchen konkreten Modellversionen wir ins Wintersemester starten.

Zur Anmeldung: https://ki-chat.uni-mainz.de

Die Modelle: MiniMax M3 und Qwen3.6 35B  

MiniMax M3 ist vielfältig einsetzbar und lässt sich wie ein klassischer KI-Assistent nutzen. Es eignet sich für komplexe und agentische Aufgaben, bei denen das Modell mehrere Arbeitsschritte eigenständig planen und ausführen muss. Auch für Coding ist das MiniMax M3 geeignet: Es kann Programmieraufgaben in gängigen Sprachen lösen, Code erklären, Fehler suchen und beim Debugging unterstützen.  

Qwen3.6 35B ist als Mixture-of-Experts-Modell mit aktiviertem Reasoning-Modus für Aufgaben geeignet, die mehrstufiges logisches Schlussfolgern erfordern. Dank der multimodalen Fähigkeiten können beide Modelle Bilder, Diagramme, Tabellen und Screenshots verarbeiten. 

Bilder erstellen und bearbeiten

Z-Image-Turbo ist eine vereinfachte und optimierte Version des Bildgenerierungsmodells Z-Image. Das Modell erreicht mit nur wenigen Rechenschritten pro Bild vergleichbare oder bessere Ergebnisse als führende Konkurrenzmodelle. Die geringere Zahl an Rechenschritten senkt Rechenaufwand und Energiekosten, ohne dass die Bildqualität darunter leidet. Die Lightning-Variante des Modells Qwen-Image-Edit-2511 erlaubt es, bestehende Bilder zu verändern. 

Die neuen Modelle MiniMax M3 und Qwen3.6 35B greifen bei Bedarf automatisch auf die Bildmodelle Z-Image-Turbo und Qwen-Image-Edit-2511 zu. 

Gute Benchmark-Ergebnisse der Modelle 

Um die Leistung der Modelle einzuordnen, helfen etablierte Vergleichstests. MiniMax M3 erzielt beim Benchmark SWE-Bench Pro, einem Test zur Bewertung praktischer Programmierfähigkeiten, einen Wert von 59,0 Prozent. Damit liegt es vor GPT-5.5 und Gemini 3.1 Pro und nur knapp hinter Opus 4.7. Beim Terminal-Bench 2.1, einem weiteren Standardtest für KI-Systeme, erreicht MiniMax M3 mit 66,0 Prozent exakt das gleiche Niveau wie Opus 4.7. 

Auch der Hersteller von Qwen3.6 35B veröffentlicht Benchmarks, in denen das agentische Programmieren als Stärke des Modells hervortritt. Bei SWE-Bench Pro, einem Test, bei dem das Modell eigenständig reale Softwareprobleme in echten Code-Repositories lösen muss, erreicht Qwen3.6 49,5 Punkte und liegt damit deutlich vor Googles Gemma 4 31B, das in derselben Testreihe 35,7 Punkte erzielt.  

Beim MMMU-Pro-Benchmark, der multimodales Verständnis und Schlussfolgern über Fachtexte, Bilder, Diagramme und Tabellen aus unterschiedlichen Disziplinen prüft, erreicht Qwen3.6 75,3 Punkte und ist damit knapp hinter Gemma 4 31B (76,9), aber deutlich vor Claude Sonnet 4.5, das in derselben Auswertung 68,4 Punkte erzielt.  

Aktuelle Modelle laufen Ende September aus  

Die Modelle MiniMax M3 und Qwen3.6 35B sind eine Zwischenversion. Kurz vor Semesterbeginn werden die Modelle voraussichtlich noch einmal aktualisiert oder gegen leistungsfähigere Modelle ausgetauscht.

Die Modelle GPT OSS 120B, Qwen3 235B (VL/Thinking) und Qwen3 Coder 30B werden Ende September komplett eingestellt. In der Anwendung sind diese aktuell mit „retires in October“ markiert.  

Bis Ende September empfehlen wir, keine neuen umfangreichen oder längeren Forschungsexperimente mit noch vorhandenen Modellen zu starten und bereits begonnene Experimente mit dem jeweiligen Modell abzuschließen. 

Jedes Semester Modell-Update 

Zukünftig ist ein Update der Modelle jedes Semester angedacht. Dieses wird in die vorlesungsfreie Zeit gelegt und vorher angekündigt. Beim Wechsel der Modelle entstehen für Nutzende keine grundlegenden Änderungen. Die Modelle werden leistungsfähiger, zuverlässiger und qualitativ besser. Darüber hinaus wird das ZDV die Benutzeroberfläche des KI-Chats (OpenWebUI) in vorlesungsfreien Zeiten aktualisieren und um neue Funktionen erweitern. Bereits erstellte vordefinierte Prompts können im Normalfall weiterverwendet werden. 

Mehr Informationen zu den Modellen und weitere wichtige Hinweise finden Sie auf unserer Webseite:
https://www.zdv.uni-mainz.de/ki-an-der-jgu/ 



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Moodle-Datenbank wird vom 1. bis 3. September 2026 aktualisiert

Aufgrund einer notwendigen Datenbankaktualisierung nimmt das ZDV
Moodle vom 1. bis 3. September 2026 offline. 

Während dieses Zeitraums können Sie sich Nutzende weder bei Moodle anmelden noch Inhalte abrufen. Relevante Materialien für Studium, Prüfungen oder Lehre müssen vorher heruntergeladen oder kopiert werden bzw. auf alternativen Wegen bereitgestellt werden. 

Neue Datenbank für Moodle 

Die aktuelle Moodle-Instanz wurde im Frühjahr 2020 unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie kurzfristig eingerichtet.

Aufgrund der stetig wachsenden Datenbank und der zunehmenden Nutzung von Moodle müssen wir die zugrundeliegende IT-Infrastruktur anpassen. So können wir das System langfristig stabil und kosteneffizient betreiben. 

Die Umstellung erfordert insgesamt drei Arbeitstage. Am ersten Tag laufen verschiedene Vorbereitungen, die bestehende Datenbank wird gesichert und das System komplett abgeschaltet. Am zweiten Tag erfolgt die Migration selbst, gefolgt von ersten Funktionsprüfungen. Der dritte Tag dient für abschließende Tests und Anpassungen.  

Alle Daten bleiben bei der Datenbankaktualisierung erhalten und werden sicher übertragen. Sobald Moodle wieder verfügbar ist, steht Ihnen das System wie gewohnt zur Verfügung.



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Frankfurt und Darmstadt können ausgewählte IT-Dienste der JGU mitnutzen

Im Rahmen der Kooperation der Rhein-Main-Universitäten (RMU) ermöglicht die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Studierenden und Beschäftigten der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie der Technischen Universität Darmstadt, ausgewählte IT-Services der JGU mitzunutzen. Das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) der JGU stellt für den Verbund folgende Dienste bereit:

  • Seafile (Sync-and-Share-Plattform)
  • GitLab (Versionsverwaltung für Softwareprojekte)
  • Overleaf (Kollaboratives Arbeiten an LaTeX-Dokumenten)

Diese Dienste, die das ZDV auch für alle rheinland-pfälzischen Hochschulen zur Verfügung stellt, sind über eine zentrale Authentifizierungsseite erreichbar. Um Studierenden und Beschäftigten der beiden Hochschulen Zugang zu den Diensten zu ermöglichen, wurde die Oberfläche aktualisiert. So können sich Angehörige dieser Einrichtungen mit ihrem eigenen Hochschul-Account anmelden und die Dienste ohne zusätzliche Registrierung nutzen.

Aktualisierte Oberfläche der zentralen Authentifizierungsseite


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Erstellte Passkeys müssen ab dem 20. Mai 2026 verpflichtend benutzt werden

Für JGU-Angehörige, die bereits einen oder mehrere Passkeys auf der Account-Webseite erstellt haben, ist ab dem 20. Mai die Anmeldung bei browserbasierten Anwendungen nur noch mit einem Passkey möglich. Die Anmeldeoption „Benutzername + Passwort” entfällt vollständig, sodass eine Anmeldung damit nicht mehr möglich ist. Ausgenommen sind  die Applikationen Microsoft 365 Apps und Anwendungen von Adobe. Bei diesen geben Sie wie gewohnt über die Anmeldeseite der JGU Benutzername + Passwort ein.

Konkrete Änderung im Arbeitsalltag

Wenn Sie bereits einen oder mehrere Passkeys erstellt haben, dann müssen Sie diesen ab dem 20. Mai bei der Anmeldung für alle browserbasierten Anwendungen verwenden. Erstellen Sie bitte einen zweiten Passkey, wenn noch nicht geschehen. So haben Sie immer einen Ersatz. Diese können Sie jederzeit auf Ihrer Account-Webseite hinzufügen.

Passkeys bieten optimalen Phishing-Schutz

In den vergangenen Wochen war die Universität mehrfach Ziel von Phishing-Angriffen. Passkeys schützen effektiv vor diesen betrügerischen E-Mails, da Benutzername und Passwort nicht mehr versehentlich an Kriminelle weitergegeben werden können. Bei Sicherheitsverstößen oder Verdacht auf Missbrauch können Sie Passkeys unkompliziert löschen und durch neue ersetzen.

Wenn Sie bisher noch keinen Passkey erstellt haben, dann holen Sie dies schnellstmöglich nach. So schützen Sie Ihren JGU-Account besser.

Schulungen und Hilfeseiten

Wir bieten Schulungen über das Weiterbildungsangebot der Universität an. Kurz vor der Umstellung findet am 19. Mai erneut eine Schulung zum Thema Passkeys statt. Wenn Sie noch offene Fragen haben, nehmen Sie bitte daran teil.

Alle ergänzenden Informationen finden Sie auf den ZDV‑Webseiten:



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ZDV übergibt 50 Rechner für Spende an ukrainische Partneruniversitäten in Odessa

Das Zentrum für Datenverarbeitung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat 50 All-in-One-Computer ausgemustert. In den letzten Wochen wurden diese Geräte für die Spende an die Polytechnische Universität und der Nationalen Universität I. I. Mechnikov in Odessa vorbereitet. Heute erfolgte die Übergabe der Rechner an die Verantwortlichen.

Von links nach rechts: Alexander Reinemann (ZDV Uni Mainz), Irina Starostina (Deutsch Ukrainische Gesellschaft, Vorstand Städtepartnerschaftsverein Mainz-Odessa), Klaus Cartus (deutsch Ukrainische Gesellschaft), Konstantin Kostjukov (ehemaliger 1. Solist Nationaloper Ukraine) | ©ZDV
Verpackte Rechner ©ZDV

 

All-in-One-Computer sind Geräte, bei denen Rechner und Monitor in einem Stück zusammengebaut sind. Die Geräte stammten aus den ZDV-Schulungsräumen und wurden erst im vergangenen Jahr ausgetauscht. Es wurden bewusst Geräte ausgewählt, die funktionsfähig sind, aber für den aktuellen Hochschulbetrieb nicht mehr benötigt werden. Den beiden Universitäten sollen sie als Backup-Systeme für die IT-Infrastruktur dienen. Alle Geräte wurden datensicher gelöscht, auf Funktionsfähigkeit geprüft und für den Transport vorbereitet.

Der Versand erfolgt über den Partnerschaftsverein Mainz–Odessa e.V. in Kooperation mit der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft für Wirtschaft und Wissenschaft e.V., die einen Transporter aus privaten Spenden bereitstellt.

Die Spende ist Teil einer wachsenden Kooperation zwischen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und den ukrainischen Partneruniversitäten.

Die komplette Pressemitteilung lesen: https://presse.uni-mainz.de/it-hardware-fuer-odessa-uni-mainz-spendet-50-rechner-fuer-zwei-universitaeten-in-der-ukrainischen-partnerstadt-von-mainz/



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ZDV modernisiert Medientechnik in zentralen Lehr- und Veranstaltungsräumen

Das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) modernisiert seit Juli 2024 die Medientechnik in zentralen Lehr‑ und Veranstaltungsräumen. In enger Abstimmung mit Lehrenden und Fachbereichen startete das Projekt im Auftrag des Präsidiums.

Einheitliche Infrastruktur für die Lehre

Das Ziel: In etwa 90 Hörsälen und Seminarräumen ein einheitliches, zuverlässiges Setup zu schaffen. Alle Räume erhielten dasselbe Grundgerüst, sodass Dozierende von Raum zu Raum wechseln können, ohne sich jedes Mal auf eine andere Technik einstellen zu müssen.

Medientechnik muss zu den Bedürfnissen der Lehre passen: Die neuen Lautsprecher sorgen für einen gleichmäßigen, klaren Klang und stellen sich automatisch ein. So können Teilnehmende sich ganz auf den Inhalt der Veranstaltung konzentrieren. Die Mikrofone arbeiten jetzt digital über das Netzwerk der Universität und nicht mehr analog. So bleibt die Verbindung stabil, auch wenn viele Geräte im Raum sind, und Rauschen und Aussetzer gehören der Vergangenheit an. In ausgewählten Räumen wurden automatische Kameras für hybride Veranstaltungen installiert und wo ein Beamer nicht optimal ist, kommen 100‑Zoll‑Displays zum Einsatz.

Von der Muschel bis zum Philosophicum – vom GFG bis zum Sportzentrum

Besonders hervorzuheben sind die Hörsäle N1, N2 und N3 in der Muschel sowie der S1 im Sportgebäude. Dort wurde die gesamte Medientechnik erneuert. Neben dem Raum P1 gehören auch die drei Chemie-Hörsäle, der Hörsaal 18 im NatMed-Gebäude, 18 Räume im GFG und 25 Räume im Philosophicum zu den Orten, bei denen man neue Medientechnik vorfindet.

Besonders eng arbeitete das ZDV mit den Theatergruppen der JGU im Rahmen der Modernisierung im Hörsaal P1, der seit langem fester Spielort für studentisches Theater ist. Die Technik wurde so angepasst, dass mit einem Klick zwischen Vorlesungs- und Theaterbetrieb gewechselt werden kann. Die Mikrofone lassen sich bequem über das Mischpult in der Regie steuern, ohne dass die Lehre beeinträchtigt wird.

Weitere Verbesserungen geplant

Die Modernisierung ist ein fortlaufender Prozess. Weitere Räume werden nach und nach umgerüstet und die Dokumentation wird mit leicht verständlichen Anleitungen ergänzt.



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KI-Chat: Neue Recherchetools & Chats besser managen

Der KI-Chat der Universität Mainz hat ein Update mit neuen Features erhalten.

Ordner

In der linken Menüleiste finden Sie die Funktion Ordner. Ordner dienen dazu, Chats thematisch zu sortieren.
Für einen Ordner können Sie zudem Dateien hochladen. Diese werden automatisch in den Kontext der in dem Ordner erstellten Chats gesetzt. Zusätzlich können Sie auch einen System-Prompt speziell für diesen Ordner erstellen.

System-Prompt

Über die Einstellungen oben rechts können Sie einen System-Prompt für den KI-Chat festlegen. Dieser legt fest, wie die KI antworten soll. Er ist wie ein unsichtbarer Leitfaden, der stets aktiv ist und nach dem der KI-Chat sein Antwortverhalten ausrichtet, unabhängig davon, welche konkrete Frage Sie stellen.

Beispiel für ein System-Prompt:
„Sie sind eine geduldige und verständliche Mathematiklehrerin. Erklären Sie alle Inhalte in einfachem Fließtext, ohne Aufzählungspunkte. Nutzen Sie Beispiele aus der Natur oder dem Alltag, um komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen. Vermeiden Sie Fachjargon, aber bleiben Sie präzise.“
Ein System-Prompt liefert also grundlegende Anweisungen, Kontext und Richtlinien für den KI-Chat. Damit sparen Sie bei jeder neuen Frage die Wiederholung von Stil- oder Rollenvorgaben. Der KI-Chat „weiß“ bereits, wie er mit Ihnen kommunizieren soll, und passt seine Antworten automatisch an diese Grundhaltung an.
Ihr Vorteil: Mit einem gut gewählten Systemprompt gestalten Sie Ihren Chat gezielt. Sie erhalten konsistente, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Antworten, ohne jedes Mal neu erklären zu müssen, wie die Antwort aussehen soll.

Versionshistorie für Prompts und Prompts teilen

Im Arbeitsbereich hinterlegte Prompts besitzen nun eine Versionshistorie: Sie können jederzeit zu einer früheren Version zurückkehren. Zusätzlich lässt sich ein Prompt mit anderen Nutzenden teilen und eignet sich daher ideal für Teamarbeit oder Veranstaltungen.

Deep Research

Das neue Werkzeug erreichen Sie über die Integrationen (Raute-Symbol). Deep Research funktioniert so ähnlich wie die automatische Websuche und läuft über unseren Suchanbieter Tavily.
Der Deep Research bietet eine wesentlich umfassendere Recherche als die Websuche und gibt dem Modell eine Zusammenfassung der Ergebnisse. Dies kann bis zu 2 Minuten dauern.

Websuche

Die Websuche finden Sie bei den Integrationen (Raute-Symbol). Die Suche verhält sich von nun an wie eine Kombination der bisherigen Werkzeuge Auto-Websuche und Auto-Webextraktion. Das Modell entscheidet frei darüber ob, wie und ggfls. wie oft bzw. in welcher Reihenfolge es Websuchen und Webseitenabrufe durchführt. Diese Möglichkeit hat das Modell aber nur, wenn explizit der Schalter Werkzeug Websuche aktiviert wurde. Möchte man absolut sichergehen, dass das Modell dann auch wirklich eine Suche durchführt, kann man dies auch in den Prompt einbauen (z. B. „Benutze Websuche”).

Damit ist das Werkzeug Auto-Websuche obsolet und wird nicht mehr als Option aufgeführt. Auto-Webextraktion bleibt für den Sonderfall erhalten, wenn das Modell wirklich nur ein oder mehrere bekannte URLs abrufen soll. Es befindet sich weiterhin unter Werkzeuge.



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Neuer ZDV-Service: Klausuren sicher und günstiger selbst ausdrucken

Ab sofort können Sie Prüfungsunterlagen bequem von Ihrem Arbeitsplatz aus aufgeben und anschließend an einem speziell dafür bereitgestellten Drucker ausdrucken. Der gesamte Prozess dauert nur wenige Klicks. Voraussetzung sind ein JGU-Account, das Druck- und Kopierkonto des ZDV sowie ein zugeordnetes Abrechnungskonto.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Sicher: Nur Sie können auf Ihre Klausuren zugreifen. Durch die Anmeldung am Drucker mit den Anmeldedaten Ihres JGU‑Accounts verhindert, dass Dritte Ihre Dokumente einsehen oder ausdrucken können.
  • Günstiger: Sie sparen pro Blatt einen halben Cent (S/W) bzw. einen Cent (in Farbe) gegenüber dem Online-Printcenter.
  • Flexibel: Sie bestimmen selbst, wann Sie den Auftrag am Drucker ausdrucken. Sobald Ihr Auftrag fertig ist, können Sie die Unterlagen sofort mitnehmen. Damit entfallen feste Abholtermine. Der Drucker befindet sich im Druck‑ und Kopierraum des ZDV und ist mit gängigen Optionen wie Heften und Lochen ausgestattet.

Unterstützung

Alle konkreten Schritte und weiterführende Tipps finden Sie auf unserer Webseite.
https://www.zdv.uni-mainz.de/druck-und-kopier-services/#Klausuren_selbst_ausdrucken

Für Fragen oder Unterstützung beim Einrichten des Druckers steht Ihnen das ZDV-Team per
E-Mail unter printcenter@zdv.uni-mainz.de zur Verfügung.

Mehr erfahren

Das Druck- und Kopierkonto des ZDV: https://www.zdv.uni-mainz.de/ihr-druck-und-kopierkonto/



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Bessere BigBlueButton-Videokonferenzen mit LiveKit

Seit Ende letzten Jahres kommt bei dem Videokonferenzsystem die moderne Technologie LiveKit zum Einsatz. Diese passt Bild und Ton automatisch an die verfügbare Internetgeschwindigkeit an und nutzt Redundanz in der Übertragung. Das Ergebnis sind zuverlässige Meetings und eine merklich bessere Qualität – auch bei schwacher Verbindung. Nutzer:innen müssen nichts einstellen, alles passiert im Hintergrund.

LiveKit ersetzt alte Komponenten im System und bringt konkrete Vorteile:

  • Die Audio- und Videoqualität ist deutlich besser.
  • Das Streaming ist robuster, da es sich dynamisch an die Bandbreite anpasst.
  • Zwischen den Qualitätsstufen wird nahtlos gewechselt.
  • Redundante Übertragung der Audiodaten kaschiert kleinere Verbindungsstörungen.

Diese Verbesserung wurde durch ein Crowdfunding der deutschen BigBlueButton-Community ermöglicht, an dem sich auch deutsche Universitäten beteiligten. Auch die Universität Mainz steuerte einen Beitrag bei. Zahlreiche Tests und Rückmeldungen aus der Community haben die Entwicklung aktiv vorangetrieben.



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JGU erhält 9,6 Mio. Euro für neues Hochleistungsrechencluster

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) erhält vom Land Rheinland-Pfalz eine Förderung von bis zu 9,6 Millionen Euro, um ihre Recheninfrastruktur im Verbund des Nationalen Hochleistungsrechnens (NHR) weiter auszubauen. Die Universität investiert zusätzlich rund 3,65 Millionen Euro. Somit stehen insgesamt bis 2030 rund 13,2 Millionen Euro für die Erneuerung und Modernisierung der HPC-Systeme bereit.

Forschungen in der Physik, der Biotechnologie und vielen weiteren Disziplinen sind ohne ausreichende Rechenkapazitäten nicht mehr denkbar. Um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dauerhaft mit zuverlässigen und skalierbaren Ressourcen auszustatten, sind kontinuierliche Investitionen in Hochleistungsrechner erforderlich. Das geförderte System wird Teil des Verbundes NHR Süd-West. Dieser besteht aus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der RPTU Kaiserslautern-Landau, der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität des Saarlandes und steht Forschenden an deutschen Universitäten bundesweit zur Verfügung.

Prof. Dr. Sarah Neuwirth im Gespräch mit Katharina Heil, Ministerialdirektorin im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit und JGU-Präsident Prof. Dr. Georg Krausch Foto/©: Peter Pulkowski / JGU
Das neue Hochleistungsrechencluster wird im neuen Rechenzentrum der JGU stehen. Foto/©: Peter Pulkowski / JGU

 

„Hochleistungsrechnen ist heute eine zentrale Forschungsinfrastruktur: Entscheidend sind Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und ein Betrieb, auf den wir uns in der Wissenschaft dauerhaft verlassen können“, unterstreicht Prof. Dr. Sarah Neuwirth, wissenschaftliche und strategische Leitung des HPC am Zentrum für Datenverarbeitung der Universität. „Ob komplexe Simulationen, KI-Methoden oder große Datenanalysen, mit dem neuen System stärken wir den NHR Süd-West und erweitern die Möglichkeiten für Forschende bundesweit.“

Das neue System wird nachhaltig und energieeffizient im neuen Rechenzentrum der Universität betrieben. Dies sind entscheidende Faktoren für die Zukunftsfähigkeit der Infrastruktur. Die Förderung ermöglicht es dem NHR Süd-West, seine Rolle als eines von neun nationalen NHR-Zentren weiter auszubauen und Forschenden im gesamten Bundesgebiet Rechenleistung bereitzustellen.

Mehr erfahren

Gemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit (MWG) und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz:
https://presse.uni-mainz.de/land-foerdert-leistungsfaehiges-hochleistungsrechencluster-an-der-johannes-gutenberg-universitaet-mainz-mit-bis-zu-96-millionen-euro/

Das neue Rechenzentrum der JGU: https://www.zdv.uni-mainz.de/rechenzentrum/



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