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Neue Zertifikate für VPN-Server & Wireless LANs

Am 15. November 2024 haben wir zwischen 18:00 und 19:00 Uhr neue digitale Zertifikate für die Wireless LANs eduroam und Uni-Mainz, sowie für die VPN-Server aktiviert.

Was bedeutet das für Sie?

Für Sie ändert sich nicht viel. Das neue digitale Zertifikat wird entweder - abhängig vom Betriebssystem oder Gerät - automatisch akzeptiert, oder Sie müssen auf Nachfrage bestätigen, dass Sie das neue Zertifikat akzeptieren. Einige Geräte zeigen dabei den Namen, andere einen sogenannten Fingerabdruck des digitalen Zertifikates an.

Das neue digitale Zertifikat für die Wireless LANs

Das richtige Zertifikat ist für den Server radius.zdv.uni-mainz.de ausgestellt und enthält folgende Informationen zum Abgleich, von denen Sie aber (wiederum abhängig vom Betriebssystem oder Gerät) nur einen Teil angezeigt bekommen:

CN = radius.zdv.uni-mainz.de
O = Johannes Gutenberg-Universität Mainz
S = Rheinland-Pfalz
C = DE

Fingerabdruck: 27 03 02 7d dd ce 2f 23 d6 b9 99 80 90 88 64 dc bc d1 5b 3c

Das neue digitale Zertifikat für VPN

CN = vpn.uni-mainz.de
O = Johannes Gutenberg-Universität Mainz
S = Rheinland-Pfalz
C = DE

Fingerabdruck: 7f 4c 3e 30 21 21 a8 be b4 95 13 d0 5d 7e 0a 80 01 92 73 a5

Was sind digitale Zertifikate?

Ein digitales Zertifikat ist ein elektronischer Echtheitsnachweis, der die Identität eines Rechners oder einer Organisation bescheinigt. Man kann dies auch mit einem Personalausweis im realen Leben vergleichen. Aufgrund von regulatorischen Rahmenbedingungen und um Missbrauch vorzubeugen, sind wir dazu verpflichtet, regelmäßig die Zertifikate für diese Services zu erneuern.



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Neuer Kurs- und E-Klausurenraum entsteht in der Naturwissenschaftlichen Fakultät (NatFak)

Das ZDV baut in Zusammenarbeit mit dem Bauunterhaltsmanagement (PBM1) einen neuen großen Kursraum im Erdgeschoss der Naturwissenschaftlichen Fakultät. Dazu werden die Kursräume 3 und 4 zusammengelegt, wodurch sich die Gesamtkapazität von 54 auf 60 PC-Arbeitsplätze erhöht. Durch die Zusammenlegung kann das ZDV der Nachfrage nach großen E-Klausurenräumen für viele Teilnehmende besser nachkommen.

Für den neuen Kursraum wurde bereits die Trennwand entfernt und mit der Erneuerung der Netzwerkverkabelung begonnen. In den nächsten Wochen und Monaten werden der Bodenbelag neu verlegt, die abgehängte Decke entfernt und die Elektro- und Medientechnik installiert. Ende des ersten Quartals 2025 soll der neue Raum „KR 3“ fertig gestellt sein. Er dient dann als E-Klausurenraum, Lehrveranstaltungsraum und PC-Pool. Lehrende und Studierende erwartet dann eine neue und moderne Arbeits- und Prüfungsumgebung.



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Neue Features bei BigBlueButton

Mehr Kapazität für große Konferenzen, Vorabtesten der neuesten Version und leichteres Handling!

Für große Veranstaltungen ab 300 Teilnehmenden können ab sofort extra Kapazitäten beim ZDV gebucht werden. Die Voreinstellungen für diese Szenarien wurden dafür entsprechend angepasst.

Jede BBB-Version hat neue Features. Diese können Sie für Ihre Veranstaltungen und Konferenzen vorab testen. In den Raumeinstellungen wählen Sie entweder die aktuelle Version oder die Preview für Ihren Raum. In der Preview entdecken Sie regelmäßig die Features und Änderungen der kommenden Version. So können Sie aktuell das Endlos-Whiteboard ausprobieren und die neuen Chat-Funktionen der kommenden BBB-Version 3.0 testen.

Dank einer technischen Optimierung brauchen Sie Ihre Mikrofon-, Kamera- und Bildschirmeinstellungen nicht mehr jedes Mal zu bestätigen, wenn Sie den Raum beitreten wollen. Bei Chrome müssen Sie nicht extra ein Häkchen setzen. Die Einstellung bleibt dauerhaft bestehen, sobald Sie auf Zulassen klicken. Dies betrifft auch die Einstellungen, die Sie über die drei Punkte in der rechten oberen Ecke vornehmen. Dazu gehören z.B. die Benachrichtigungstöne für neue Teilnehmende.

Alle Features und viele weitere Neuerungen stellte Jan Kessler vom ZDV am 15. November vor.

Aufzeichnung der Veranstaltung: https://jgu.to/wylq

Mehr Informationen: https://digitale-lehre.uni-mainz.de/2024/10/28/neue-features-bei-bbb/



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ZDV stattet die ersten 27 Lehrräume mit neuen Monitoren aus

Im Rahmen der Medienausstattungsinitiative 2024 wurden 22 neue 100-Zoll-Monitore und weitere fünf 86-Zoll-Touchscreens in den ersten 27 Lehrveranstaltungsräumen installiert. Die Räume befinden sich vorwiegend im Philosophicum, im Georg-Forster-Gebäude, im ReWi I und im BKM-Gebäude in der Kantstraße.

Die Initiative des Präsidiums wird durch den Bereich Medientechnik (ZDV) in Abstimmung mit dem Dezernat Hochschulentwicklung umgesetzt. Innerhalb kürzester Zeit wurden die Geräte ausgeschrieben und installiert. Die Arbeiten fanden während der aktuellen Semesterferien statt.

In den kommenden Monaten sollen weitere Räume mit neuen Beamer, neuer Beschallung und neuen Mikrofonen ausgestattet werden.

 



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Neue IT-Sicherheitsmaßnahme an der JGU: Passkeys werden eingeführt

Universitäten und Hochschulen sind in den letzten Jahren vermehrt Ziel von Cyber-Angriffen geworden. Die Hauptursache dafür waren Phishing-Mails. Die Folge: Ganze Einrichtungen sind monatelang komplett handlungsunfähig. Die Universität Mainz soll auch in Zukunft davor geschützt sein.

Um Ihre Daten und Ihren JGU-Account deutlich besser zu schützen, führt das ZDV schrittweise Passkeys für  browserbasierte Anwendungen und Dienste an der Universität ein. Sie müssen sich dadurch keine komplexen Zeichenfolgen mehr merken - Ihre Geräte übernehmen das für Sie. Einmal erstellt, können Passkeys immer wieder verwendet werden und müssen nicht ständig geändert werden.

Ab Juli/August 2024 erhalten nach und nach immer mehr JGU-Angehörige die Möglichkeit, sich mit Passkeys bei bestimmten Anwendungen der Universität anzumelden. Im Rahmen der Umstellung wird auch die Anmeldeoberfläche der Universität angepasst. Nur so können wir die Nutzung von Passkeys zu ermöglichen.

Was sind die Vorteile von Passkeys?

  • Passkeys sind sicherer als traditionelle Passwörter.
  • Sie sind benutzerfreundlich, da sie nur einmal erstellt werden müssen und dann auf Ihren Geräten gespeichert sind.
  • Bei Sicherheitsverstößen können Passkeys einfach gelöscht und durch neue ersetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite zu Passkeys, die von uns regelmäßig aktualisiert wird: https://www.zdv.uni-mainz.de/passkeys/



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Erfolgreiche Konferenz rund um virtuelles Lernen mit BigBlueButton

Die BigBlueButton Community Konferenz 2024 fand vom 10. bis 12. Juni im Senatssaal der JGU statt. Mit über 20 Teilnehmenden vor Ort und etwa 20 Teilnehmenden über BigBlueButton (BBB) war die Konferenz laut Veranstaltern Jan Kessler (ZDV) und Timo Nogueira Brockmeyer (Universität Osnabrück) erfolgreich.

Der erste Tag der Konferenz widmete sich Vorträgen zu verschiedenen Entwicklungen in der Produktlandschaft von BigBlueButton. Am Dienstagvormittag standen technische Themen im Fokus, während der Nachmittag dem Einsatz von BigBlueButton in der Lehre gewidmet war. Frederick Dixon, CEO von Blindside Networks, dem federführenden Unternehmen hinter BBB, schaltete sich zwei Mal zu und referierte zum Thema „AI in BigBlueButton“ und gab einen Ausblick in die Zukunft. Der letzte Tag bot den Teilnehmenden Raum für Diskussionen und Brainstormings.

Die ersten beiden Tage wurden fast vollständig hybrid mit BBB durchgeführt und aufgezeichnet. Auf der Veranstaltungsseite können die Vortragsfolien sowie die entsprechenden Aufzeichnungen der einzelnen Talks über die Büroklammern im Zeitplan abgerufen werden. Alternativ finden sich unten auf der Eventseite auch Links zum Ordner mit allen zugehörigen Aufzeichnungen in Panopto. Melden Sie sich dafür in Panopto an und öffnen Sie die jeweiligen Ordner. Die Originalaufzeichnung finden Sie ebenfalls auf der Veranstaltungsseite.

Am Ende konnten alle Teilnehmenden etwas Neues lernen, wertvolle Kontakte knüpfen und wichtige Weichen für die Zukunft der deutschen BBB-Community stellen.



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Neues Zertifikat für login.uni-mainz.de

Am 28. Mai 2024 wurde ein neues Zertifikat für login.uni-mainz.de aktiviert.

Was bedeutet das für Sie?

Für Sie ändert sich nicht viel. Das neue Zertifikat wird automatisch akzeptiert.

Für Administratorinnen und Administratoren:

Was sind das für Zertifikate?

Die Zertifikate dienen dazu, die Anmeldeinformationen zwischen dem Anmeldeserver und dem Zielsystem zu authentifizieren.



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Deutlicher Baufortschritt beim neuen Rechenzentrum

Das neue Rechenzentrum am Standort Ackermannweg nimmt innen und außen immer mehr Gestalt an. In den letzten Wochen und Monaten konnten wichtige Bauabschnitte abgeschlossen oder begonnen werden.

Das neue Rechenzentrum nimmt Gestalt an (April 2024) ©Jackmuth/ZDV

Derzeit wird der Doppelboden im Erdgeschoss des Gebäudes eingebaut. Im darunter liegenden Hohlraum befindet sich die Infrastruktur für die Kühlung des Rechenzentrums. Im Enterprise-Bereich, in dem die IT-Systeme für die Dienste und Anwendungen der Universität untergebracht sind, wurde bereits der komplette Doppelboden fertiggestellt. Der wesentlich größere Bereich für die High-Performance Computing-Systeme der Universität erhält in den nächsten drei Wochen den speziellen Boden. In diesem Raum werden zukünftig der Hochleistungsrechner MOGON NHR Süd-West und das Nachfolgesystem von MOGON II stehen.

Bereits gelegter Doppelboden im Enterprise-Bereich (April 2024) ©Jackmuth/ZDV
Verrohrung, die unter dem Doppelboden im Enterprise-Bereich verlegt wurde (April 2024) ©Jackmuth/ZDV

Rückkühlwerke aus Italien

Bereits im Dezember letzten Jahres wurden sechs aus Italien gelieferte Rückkühlwerke auf dem Dach des Gebäudes installiert. Diese sind besonders leistungsfähig: Sie sorgen für eine effiziente Kühlung und minimieren gleichzeitig den Energieverbrauch. Mit Hilfe dieser Kühltechnik können die Server bei optimalen Temperaturen arbeiten.

Zwei der sechs Rückkühler auf dem Dach des Rechenzentrums (April 2024) ©ZDV
Drei der sechs Rückkühler auf dem Dach des Rechenzentrums (April 2024) ©Jackmuth/ZDV

 

 

 

 

 

 

 

Stahlunterkonstruktion bereits installiert

Auch die Arbeiten an den Außenanlagen rund um das Gebäude sind weit fortgeschritten. Erde wurde aufgeschüttet und die Flächen an den Seiten und im Eingangsbereich befestigt. Auch die ersten Pflastersteine und Bordsteine wurden verlegt und an der Außenwand ist bereits die Stahlunterkonstruktion für die zukünftige Fassade zu sehen.

Stahlunterkonstruktion für die Fassade (April 2024) ©Jackmuth/ZDV
Stahlunterkonstruktion für die Fassade (April 2024) ©Jackmuth/ZDV

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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Neues digitales Zertifikat für VPN

Am 15. Februar 2024 wurden zwischen 17:00 und 18:00 Uhr neue digitale Zertifikate für die VPN Server aktiviert.


Was bedeutet das für Sie?

Für Sie ändert sich nicht viel. Das neue digitale Zertifikat wird entweder - abhängig vom Betriebssystem oder Gerät - automatisch akzeptiert, oder Sie müssen auf Nachfrage bestätigen, dass Sie das neue Zertifikat akzeptieren. Einige Geräte zeigen dabei den Namen, andere einen sogenannten Fingerabdruck des digitalen Zertifikates an.

Das neue digitale Zertifikat für VPN zum Abgleich

Ausgestellt für: vpn.uni-mainz.de
Ausgestellt von: GEANT OV RSA CA 4
Fingerabdruck des Servers: e5 04 5e ea 4d 2f 3a 1e 6f 05 ee 32 9d aa 21 e3 d0 15 fd 1e

Was sind digitale Zertifikate?

Ein digitales Zertifikat ist ein elektronischer Echtheitsnachweis, der die Identität eines Rechners oder einer Organisation bescheinigt. Man kann dies auch mit einem Personalausweis im realen Leben vergleichen. Aufgrund von rechtlichen Rahmenbedingungen und um Missbrauch vorzubeugen, sind wir dazu verpflichtet, regelmäßig die Zertifikate für diese Services zu erneuern.



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JGU feiert Richtfest für neues Rechenzentrum auf dem Campus

Neubau beherbergt zukünftig die gesamte IT-Infrastruktur der Universität

Der Rohbau des neuen Rechenzentrums auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist nur rund zehn Monate nach Baubeginn fertiggestellt. Mit dem heutigen Richtfest feierten Gäste aus Politik und Wissenschaft gemeinsam mit den Baubeteiligten die Halbzeit der Bauarbeiten. Bau- und Finanzministerin Doris Ahnen, Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Denis Alt und JGU-Präsident Prof. Dr. Georg Krausch würdigten die Fortschritte am Rechenzentrum, welche im derzeit vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen liegen.

Der Neubau ist wichtig, um die universitäre IT-Infrastruktur und das Nationale Hochstleistungsrechnen (NHR) erfolgreich aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln. Das neue Rechenzentrum beherbergt künftig die komplette IT-Infrastruktur der Universität, die für den akademischen Betrieb und administrative Aufgaben erforderlich ist. Im Fokus stehen dabei die Sicherheit und Verfügbarkeit der Daten sowie die optimierte Performance der Systeme. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 29 Millionen Euro, die vom Land Rheinland-Pfalz übernommen werden.

Meilensteine erreicht: Richtfest markiert Baufortschritt

Bis zum heutigen Richtfest konnte das Generalunternehmen, die rheinland-pfälzische Data Center Group GmbH, wesentliche Arbeiten am neuen Rechenzentrum erfolgreich abschließen. Der Rohbau ist fertiggestellt und die Stahlbühnen auf dem Flachdach montiert. Diese Stahlkonstruktionen tragen die bereits angelieferten sechs Rückkühler für die Warm- und Kaltwasserkühlung. Auch die Malerarbeiten im Erd- und Obergeschoss wurden termingerecht ausgeführt, mit einer Besonderheit. Aufgrund der nachfolgenden aufwendigen Installationsarbeiten musste bereits jetzt und nicht wie üblich am Ende des Bauprozesses gestrichen werden. Im Erdgeschoss wurden Teile der Wasserleitungen verlegt und auch bei den Außenanlagen hat die Data Center Group GmbH Fortschritte erzielt: Die Entwässerungskanäle und das Rückhaltebauwerk sind verlegt.

Seit Baubeginn wurden insgesamt 8.450 Kubikmeter Erdreich abgetragen, bewegt und teilweise wieder eingebaut, was einer Gesamtmenge von 12.675 Tonnen entspricht. Nach dem Richtfest stehen zunächst weitere Arbeiten im Erdgeschoß an: der Anlagenbau mit den erforderlichen Trassen für Kühlung, Lüftung und Elektro. Des Weiteren erhält das Flachdach über dem Obergeschoss eine extensive Begrünung.

Zukünftiges Rechenzentrum setzt Maßstäbe für Universität und Wissenschaft

Das Rechenzentrum beherbergt im sogenannten Enterprise-Bereich die komplette IT-Infrastruktur der Universität und die Systeme, die für das Wissenschaftsnetz Rheinland-Pfalz und die im Rahmen der Rechenzentrumsallianz Rheinland-Pfalz (RARP) angebotenen Dienste benötigt werden. Im HPC-Bereich werden die Hochleistungsrechner MOGON NHR Süd-West und das geplante Nachfolgesystem von MOGON II untergebracht. Seit Oktober 2021 ist die JGU als Teil des länderübergreifenden Konsortiums NHR Süd-West einer der Betreiber der NHR-Infrastruktur in Deutschland.

Sicherheit hat höchste Priorität

Damit die Universität jederzeit Forschung, Lehre und Studium sicherstellen kann, sind ausfallsichere Systeme von großer Bedeutung. Der Neubau ist so konzipiert, dass der IT-Betrieb eine nahezu 100-prozentige Ausfallsicherheit gewährleisten kann und kritische Dienste wie E-Mail, Lernmanagement-Systeme und Datenbanken immer verfügbar sind. Im Zentrum des Rechenzentrums befinden sich die Serverräume. Diese sind von Fluren umgeben, an die die notwendigen Technikräume wie Transformatoren, Mittelspannungshauptverteilung (MSHV), unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), Gaslöschanlage, Notstromaggregat und Sicherheitstechnik anschließen.

Zum Schutz sensibler und vertraulicher Daten wie Forschungsergebnisse, personenbezogene Daten von Studierenden und Mitarbeitenden wird auf vier vordefinierte Schutzzonen gesetzt. Der Zugang zum Gebäude und insbesondere zu den Serverräumen ist nur über ein Zutrittskontrollsystem mit Schleusenfunktion möglich.

Nachhaltige Entwicklung am Campus konsequent fortgesetzt

Eine optimale Temperatur im Rechenzentrum ist von besonderer Bedeutung. Die vielen Server erzeugen eine enorme Wärme, die zu einer Überhitzung und Serverausfällen führen kann. Um diesem Problem entgegenzuwirken, werden etwa 80 Prozent der Kühlung mit einem geschlossenen Wasserkreislauf realisiert, ohne den Einsatz von Kompressorkältemaschinen. Dieses Verfahren spart Energie und ist besonders effizient. Zusätzlich werden Vorkehrungen getroffen, um in Zukunft einen großen Teil der Abwärme weiterverwenden zu können.

Auf der freien Dachfläche werden Photovoltaik-Module installiert. Die Jahresleistung der Solaranlage lässt sich auf ca. 73.000 kWh abschätzen und würde ausreichen, um ca. 20 Einfamilienhäuser über das Jahr mit Strom zu versorgen.

Neubau ist Voraussetzung für weitere Baumaßnahmen auf dem Campus

Ein Umzug der IT-Infrastruktur ist aus baulichen und energetischen Gesichtspunkten notwendig. Die Verwaltung des ZDV und die Büros des ZDV-Personals bleiben in der Naturwissenschaftlichen Fakultät (NatFak – Gebäude 1341) in der sich momentan auch der aktuelle Serverraum befindet. Nach dem Umzug stehen in dem Raum Ressourcen für den Fall eines Hardwareausfalls zur Verfügung. Darüber hinaus ist eine Renovierung des Gebäudes 1341 geplant. Für die komplette Fertigstellung des neuen Rechenzentrums rechnet die Bauleitung mit rund zwei Jahren. Es soll Mitte 2025 in Betrieb gehen.

Zur kompletten Pressemitteilung: https://presse.uni-mainz.de/jgu-feiert-richtfest-fuer-neues-rechenzentrum-auf-dem-campus/



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