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ZDV modernisiert Medientechnik in zentralen Lehr- und Veranstaltungsräumen

Das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) modernisiert seit Juli 2024 die Medientechnik in zentralen Lehr‑ und Veranstaltungsräumen. In enger Abstimmung mit Lehrenden und Fachbereichen startete das Projekt im Auftrag des Präsidiums.

Einheitliche Infrastruktur für die Lehre

Das Ziel: In etwa 90 Hörsälen und Seminarräumen ein einheitliches, zuverlässiges Setup zu schaffen. Alle Räume erhielten dasselbe Grundgerüst, sodass Dozierende von Raum zu Raum wechseln können, ohne sich jedes Mal auf eine andere Technik einstellen zu müssen.

Medientechnik muss zu den Bedürfnissen der Lehre passen: Die neuen Lautsprecher sorgen für einen gleichmäßigen, klaren Klang und stellen sich automatisch ein. So können Teilnehmende sich ganz auf den Inhalt der Veranstaltung konzentrieren. Die Mikrofone arbeiten jetzt digital über das Netzwerk der Universität und nicht mehr analog. So bleibt die Verbindung stabil, auch wenn viele Geräte im Raum sind, und Rauschen und Aussetzer gehören der Vergangenheit an. In ausgewählten Räumen wurden automatische Kameras für hybride Veranstaltungen installiert und wo ein Beamer nicht optimal ist, kommen 100‑Zoll‑Displays zum Einsatz.

Von der Muschel bis zum Philosophicum – vom GFG bis zum Sportzentrum

Besonders hervorzuheben sind die Hörsäle N1, N2 und N3 in der Muschel sowie der S1 im Sportgebäude. Dort wurde die gesamte Medientechnik erneuert. Neben dem Raum P1 gehören auch die drei Chemie-Hörsäle, der Hörsaal 18 im NatMed-Gebäude, 18 Räume im GFG und 25 Räume im Philosophicum zu den Orten, bei denen man neue Medientechnik vorfindet.

Besonders eng arbeitete das ZDV mit den Theatergruppen der JGU im Rahmen der Modernisierung im Hörsaal P1, der seit langem fester Spielort für studentisches Theater ist. Die Technik wurde so angepasst, dass mit einem Klick zwischen Vorlesungs- und Theaterbetrieb gewechselt werden kann. Die Mikrofone lassen sich bequem über das Mischpult in der Regie steuern, ohne dass die Lehre beeinträchtigt wird.

Weitere Verbesserungen geplant

Die Modernisierung ist ein fortlaufender Prozess. Weitere Räume werden nach und nach umgerüstet und die Dokumentation wird mit leicht verständlichen Anleitungen ergänzt.



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KI-Chat: Neue Recherchetools & Chats besser managen

Der KI-Chat der Universität Mainz hat ein Update mit neuen Features erhalten.

Ordner

In der linken Menüleiste finden Sie die Funktion Ordner. Ordner dienen dazu, Chats thematisch zu sortieren.
Für einen Ordner können Sie zudem Dateien hochladen. Diese werden automatisch in den Kontext der in dem Ordner erstellten Chats gesetzt. Zusätzlich können Sie auch einen System-Prompt speziell für diesen Ordner erstellen.

System-Prompt

Über die Einstellungen oben rechts können Sie einen System-Prompt für den KI-Chat festlegen. Dieser legt fest, wie die KI antworten soll. Er ist wie ein unsichtbarer Leitfaden, der stets aktiv ist und nach dem der KI-Chat sein Antwortverhalten ausrichtet, unabhängig davon, welche konkrete Frage Sie stellen.

Beispiel für ein System-Prompt:
„Sie sind eine geduldige und verständliche Mathematiklehrerin. Erklären Sie alle Inhalte in einfachem Fließtext, ohne Aufzählungspunkte. Nutzen Sie Beispiele aus der Natur oder dem Alltag, um komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen. Vermeiden Sie Fachjargon, aber bleiben Sie präzise.“
Ein System-Prompt liefert also grundlegende Anweisungen, Kontext und Richtlinien für den KI-Chat. Damit sparen Sie bei jeder neuen Frage die Wiederholung von Stil- oder Rollenvorgaben. Der KI-Chat „weiß“ bereits, wie er mit Ihnen kommunizieren soll, und passt seine Antworten automatisch an diese Grundhaltung an.
Ihr Vorteil: Mit einem gut gewählten Systemprompt gestalten Sie Ihren Chat gezielt. Sie erhalten konsistente, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Antworten, ohne jedes Mal neu erklären zu müssen, wie die Antwort aussehen soll.

Versionshistorie für Prompts und Prompts teilen

Im Arbeitsbereich hinterlegte Prompts besitzen nun eine Versionshistorie: Sie können jederzeit zu einer früheren Version zurückkehren. Zusätzlich lässt sich ein Prompt mit anderen Nutzenden teilen und eignet sich daher ideal für Teamarbeit oder Veranstaltungen.

Deep Research

Das neue Werkzeug erreichen Sie über die Integrationen (Raute-Symbol). Deep Research funktioniert so ähnlich wie die automatische Websuche und läuft über unseren Suchanbieter Tavily.
Der Deep Research bietet eine wesentlich umfassendere Recherche als die Websuche und gibt dem Modell eine Zusammenfassung der Ergebnisse. Dies kann bis zu 2 Minuten dauern.

Websuche

Die Websuche finden Sie bei den Integrationen (Raute-Symbol). Die Suche verhält sich von nun an wie eine Kombination der bisherigen Werkzeuge Auto-Websuche und Auto-Webextraktion. Das Modell entscheidet frei darüber ob, wie und ggfls. wie oft bzw. in welcher Reihenfolge es Websuchen und Webseitenabrufe durchführt. Diese Möglichkeit hat das Modell aber nur, wenn explizit der Schalter Werkzeug Websuche aktiviert wurde. Möchte man absolut sichergehen, dass das Modell dann auch wirklich eine Suche durchführt, kann man dies auch in den Prompt einbauen (z. B. „Benutze Websuche”).

Damit ist das Werkzeug Auto-Websuche obsolet und wird nicht mehr als Option aufgeführt. Auto-Webextraktion bleibt für den Sonderfall erhalten, wenn das Modell wirklich nur ein oder mehrere bekannte URLs abrufen soll. Es befindet sich weiterhin unter Werkzeuge.



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Neuer ZDV-Service: Klausuren sicher und günstiger selbst ausdrucken

Ab sofort können Sie Prüfungsunterlagen bequem von Ihrem Arbeitsplatz aus aufgeben und anschließend an einem speziell dafür bereitgestellten Drucker ausdrucken. Der gesamte Prozess dauert nur wenige Klicks. Voraussetzung sind ein JGU-Account, das Druck- und Kopierkonto des ZDV sowie ein zugeordnetes Abrechnungskonto.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Sicher: Nur Sie können auf Ihre Klausuren zugreifen. Durch die Anmeldung am Drucker mit den Anmeldedaten Ihres JGU‑Accounts verhindert, dass Dritte Ihre Dokumente einsehen oder ausdrucken können.
  • Günstiger: Sie sparen pro Blatt einen halben Cent (S/W) bzw. einen Cent (in Farbe) gegenüber dem Online-Printcenter.
  • Flexibel: Sie bestimmen selbst, wann Sie den Auftrag am Drucker ausdrucken. Sobald Ihr Auftrag fertig ist, können Sie die Unterlagen sofort mitnehmen. Damit entfallen feste Abholtermine. Der Drucker befindet sich im Druck‑ und Kopierraum des ZDV und ist mit gängigen Optionen wie Heften und Lochen ausgestattet.

Unterstützung

Alle konkreten Schritte und weiterführende Tipps finden Sie auf unserer Webseite.
https://www.zdv.uni-mainz.de/druck-und-kopier-services/#Klausuren_selbst_ausdrucken

Für Fragen oder Unterstützung beim Einrichten des Druckers steht Ihnen das ZDV-Team per
E-Mail unter printcenter@zdv.uni-mainz.de zur Verfügung.

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Das Druck- und Kopierkonto des ZDV: https://www.zdv.uni-mainz.de/ihr-druck-und-kopierkonto/



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Bessere BigBlueButton-Videokonferenzen mit LiveKit

Seit Ende letzten Jahres kommt bei dem Videokonferenzsystem die moderne Technologie LiveKit zum Einsatz. Diese passt Bild und Ton automatisch an die verfügbare Internetgeschwindigkeit an und nutzt Redundanz in der Übertragung. Das Ergebnis sind zuverlässige Meetings und eine merklich bessere Qualität – auch bei schwacher Verbindung. Nutzer:innen müssen nichts einstellen, alles passiert im Hintergrund.

LiveKit ersetzt alte Komponenten im System und bringt konkrete Vorteile:

  • Die Audio- und Videoqualität ist deutlich besser.
  • Das Streaming ist robuster, da es sich dynamisch an die Bandbreite anpasst.
  • Zwischen den Qualitätsstufen wird nahtlos gewechselt.
  • Redundante Übertragung der Audiodaten kaschiert kleinere Verbindungsstörungen.

Diese Verbesserung wurde durch ein Crowdfunding der deutschen BigBlueButton-Community ermöglicht, an dem sich auch deutsche Universitäten beteiligten. Auch die Universität Mainz steuerte einen Beitrag bei. Zahlreiche Tests und Rückmeldungen aus der Community haben die Entwicklung aktiv vorangetrieben.



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JGU erhält 9,6 Mio. Euro für neues Hochleistungsrechencluster

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) erhält vom Land Rheinland-Pfalz eine Förderung von bis zu 9,6 Millionen Euro, um ihre Recheninfrastruktur im Verbund des Nationalen Hochleistungsrechnens (NHR) weiter auszubauen. Die Universität investiert zusätzlich rund 3,65 Millionen Euro. Somit stehen insgesamt bis 2030 rund 13,2 Millionen Euro für die Erneuerung und Modernisierung der HPC-Systeme bereit.

Forschungen in der Physik, der Biotechnologie und vielen weiteren Disziplinen sind ohne ausreichende Rechenkapazitäten nicht mehr denkbar. Um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dauerhaft mit zuverlässigen und skalierbaren Ressourcen auszustatten, sind kontinuierliche Investitionen in Hochleistungsrechner erforderlich. Das geförderte System wird Teil des Verbundes NHR Süd-West. Dieser besteht aus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der RPTU Kaiserslautern-Landau, der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität des Saarlandes und steht Forschenden an deutschen Universitäten bundesweit zur Verfügung.

Prof. Dr. Sarah Neuwirth im Gespräch mit Katharina Heil, Ministerialdirektorin im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit und JGU-Präsident Prof. Dr. Georg Krausch Foto/©: Peter Pulkowski / JGU
Das neue Hochleistungsrechencluster wird im neuen Rechenzentrum der JGU stehen. Foto/©: Peter Pulkowski / JGU

 

„Hochleistungsrechnen ist heute eine zentrale Forschungsinfrastruktur: Entscheidend sind Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und ein Betrieb, auf den wir uns in der Wissenschaft dauerhaft verlassen können“, unterstreicht Prof. Dr. Sarah Neuwirth, wissenschaftliche und strategische Leitung des HPC am Zentrum für Datenverarbeitung der Universität. „Ob komplexe Simulationen, KI-Methoden oder große Datenanalysen, mit dem neuen System stärken wir den NHR Süd-West und erweitern die Möglichkeiten für Forschende bundesweit.“

Das neue System wird nachhaltig und energieeffizient im neuen Rechenzentrum der Universität betrieben. Dies sind entscheidende Faktoren für die Zukunftsfähigkeit der Infrastruktur. Die Förderung ermöglicht es dem NHR Süd-West, seine Rolle als eines von neun nationalen NHR-Zentren weiter auszubauen und Forschenden im gesamten Bundesgebiet Rechenleistung bereitzustellen.

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Gemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit (MWG) und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz:
https://presse.uni-mainz.de/land-foerdert-leistungsfaehiges-hochleistungsrechencluster-an-der-johannes-gutenberg-universitaet-mainz-mit-bis-zu-96-millionen-euro/

Das neue Rechenzentrum der JGU: https://www.zdv.uni-mainz.de/rechenzentrum/



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5 Jahre Duales Studium am ZDV – ein Erfolgsmodell

Seit dem Herbst 2020 bietet das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gemeinsam mit der Hochschule RheinMain (HSRM) ein duales Studienprogramm an. Was mit zwei Studierenden begann, ist heute ein etabliertes Programm, das jungen Menschen den Einstieg in die Berufswelt ermöglicht – mit intensiver Betreuung und echten Projekten. Fünf Jahre später blickt das ZDV auf eine Erfolgsgeschichte zurück.

Wie alles begann

2020 starteten die ersten dualen Studierenden am ZDV, die von der Kombination aus Studium und Praxis überzeugt waren. Bereits nach kurzer Zeit konnten sie erste Programme schreiben. Das Konzept dahinter: Vier Tage pro Woche an der HSRM in Wiesbaden, ein Tag im ZDV und in den vorlesungsfreien Zeiten Vollzeitarbeit im ZDV. So lernen die Studierenden nicht nur Programmierung oder Webentwicklung, sondern setzen ihr Wissen in konkreten Projekten um.

Im Wintersemester 2021 wurden weitere vier Studierende aufgenommen. Heute, im Jahr 2025, arbeiten sieben Studierende verteilt auf die Studiengänge Angewandte Informatik und Wirtschaftsinformatik im ZDV. Sie werden von Anfang an in die täglichen Abläufe integriert und sind Teil des Teams.

Die Stimmen der Studierenden

Was macht das duale Studium am ZDV so besonders? Die Antworten der Studierenden sind eindeutig: Es ist die Kombination aus Praxisnähe, persönlicher Betreuung und der Möglichkeit, das Gelernte sofort anzuwenden. Jonas Fuchs, der bereits eine IT-Ausbildung absolviert hat, schätzt die Größe und Vielfalt des ZDV-Netzwerks: „Hier kann ich Theorie mit Praxis verbinden und das in einem Umfeld, das Herausforderungen bietet.“ Daniel Baidikov, dessen Interesse für Informatik bereits in der Oberstufe geweckt wurde, sieht den großen Vorteil darin, „dass man um einiges besser lernt, wenn man das Gelernte sofort anwenden kann."

Alle erwähnen die gute Betreuung durch die Mentoren und das „offene Ohr“ der Kolleg*innen und Vorgesetzten. Alle Fragen werden beantwortet und jede Hilfestellung gegeben, bis man die Thematik verstanden hat. Daniel ergänzt: „Der Teamgedanke wird hier gelebt. Wir helfen uns gegenseitig und arbeiten zusammen, wie ein echtes Team.“ Aylin Siebel fügt hinzu: „Aus anfänglicher Überwältigung wurde schnell klar: Das ist genau das, was ich die nächsten Jahre machen möchte.“ Sie schloss im Oktober 2022 als erste Absolventin des dualen Studiengangs Angewandte Informatik ihr Studium nach nur sechs Semestern ab. Seit November 2022 ist sie als Mitarbeiterin im ZDV tätig. Aylin beschreibt ihre Entscheidung, im ZDV zu bleiben, mit den Worten: „Es gibt großartige Kolleg*innen von denen man viel lernen kann und die immer eine offene Tür für einen haben. Außerdem die Freiheit sich auszuprobieren zu können, die Möglichkeit zur Weiterbildung und die Chance eigenständig Projektentscheidungen treffen zu können.“ Sie arbeitet weiterhin im Bereich Softwareentwicklung, „weil ich es liebe, Code zu schreiben und das Ergebnis direkt im Browser zu sehen." Ihre Highlights? „Die Projektabschlüsse, bei denen man sich um 11 Uhr ein Glas Sekt genehmigen darf.“  Mit Blick auf ihren Studienstart vor fünf Jahren sagt sie: „Ich würde alles genauso wieder machen, weil mich mein Weg genau an den Punkt geführt hat, an dem ich sein möchte.“ Sie ist kein Einzelfall.

Daniel Baidikov ist ein weiteres Beispiel dafür, dass das duale Studium am ZDV einen echten Karriereweg darstellt. Er blieb nach seinem Abschluss im ZDV. Nicht nur die vertraute Atmosphäre erleichterte ihm den Übergang ins Berufsleben, sondern auch, weil ihm direkt eine passende Stelle angeboten wurde. Seine Erfahrungen während des Studiums waren geprägt von Eigeninitiative und viel praktischer Arbeit: „Ein großes Highlight war, dass ich eigene Projekte neben dem Studium entwickeln konnte, teils als offizielle Aufgaben, teils parallel selbst initiierte Ideen. Dadurch habe ich viel praktische Erfahrung gesammelt und konnte Dinge ausprobieren, die über den regulären Studienrahmen hinausgingen.“ Seinen beruflichen Weg hat er klar im Blick: „Ich bin in der Softwareentwicklung geblieben. Das war von Anfang an mein Ziel, und die Arbeit bestätigt mir bis heute, dass ich in diesem Bereich genau richtig bin.“ Und wenn er sich rückblickend einen Rat geben könnte? „Ich würde mir raten, mich noch stärker in Projekte zu vertiefen und auch eigene Ideen frühzeitig parallel auszuprobieren. Das bringt enorm viel für das Verständnis und erleichtert auch das Studium.“

Ziel des dualen Studiums am ZDV ist es, junge Talente auszubilden und an die Einrichtung zu binden. „Wir wollen junge Menschen für eine Karriere in der angewandten Informatik begeistern“, sagt Dr. Stefan Schardt, Geschäftsführer des ZDV. „Indem wir ihnen praktische Erfahrungen im ZDV bieten, geben wir ihnen eine solide Basis. Nach einer Übernahme profitieren wir zudem von neuen Mitarbeitenden, die bereits über Berufserfahrung verfügen.“

„Die Entscheidung, ein duales Studium am ZDV zu etablieren, war genau richtig“, sagt Marcus Lunau, verantwortlich für die Studierenden. „Wir haben uns auf die Studierenden sehr gut eingestellt und freuen uns über die neuen Mitarbeitenden im Team.“



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Neue All-in-One-Rechner für Poolräume der Universität

Seit fast 40 Jahren stellt das ZDV den JGU-Angehörigen öffentliche PC-Arbeitsplätze in Poolräumen zur Verfügung. Die Raumsituation hat sich in dieser Zeit kontinuierlich verbessert. Heute stehen der Universität insgesamt 12 Räume mit knapp 580 Arbeitsplätzen zur Verfügung. Einige davon befinden sich auf dem Campus, andere außerhalb.

Für diese Räume wurden bewährte platzsparende All-In-One Geräte beschafft, was nicht nur in den Poolräumen von Vorteil ist, sondern auch die Anlieferung und Lagerung vereinfacht. All-in-One-Computer sind Geräte, bei denen Rechner und Monitor in einem Stück zusammengebaut sind.

Technische Spezifikationen der Hardware:

  • Gehäuse: Dell OptiPlex All-in-One
  • Prozessor: Intel Core i5 14500 xPro
  • Arbeitsspeicher: 16 GB DDR5 Memory
  • Datenspeicher: 512 GB M.2 NVM-e SSD

12 Monate für 12 Räume

Die PC-Gruppe des ZDV hat die vorlesungs- und klausurfreien Zeiten genutzt, um die aktuelle Hardware durch neue Rechner in den Poolräumen zu ersetzen. Da sie nur in den Räumen arbeiten konnte, wenn diese nicht belegt waren, dauert das Projekt etwa ein Jahr.

 

Zunächst mussten die alten Rechner zurückgesetzt werden. Es durften weder Betriebssysteme, Software noch Daten auf den Geräten verbleiben. Anschließend wurden sie inklusive aller Sicherungen und Verkabelungen abgebaut, weggebracht und gelagert. Das Dezernat Finanzen und Beschaffung (FIN) der JGU kümmert sich nun darum, dass die alten Rechner wieder verkauft werden. In der Zwischenzeit werden die Geräte gelagert.

Nach dem Abbau der alten konnten die neuen Rechner aufgebaut und verkabelt und gesichert werden. Erst nachdem die PC-Gruppe all das erledigt hatte, war die Installation der neuen Geräte möglich.

Fortschritt des Projektes:

  • bis Ende 2024: Die ersten 5 Räume konnten fertig gestellt werden.
  • im April 2025: Die nächsten 3 Räume erhielten neue Geräte.
  • April bis August 2025: Die letzten 4 Räume wurden von neu ausgestattet.

Sowohl JGU-Angehörige als auch Gäste profitieren von der neuen, leistungsfähigen Hardware und der einheitlichen Ausstattung. Dozierende wissen, welche Ausstattung sie jeweils vorfinden und Studierenden stehen in allen Räumen dieselben schnellen, modernen Rechner zur Verfügung.

Poolraum mit neuen All-in-One-Geräten ©ZDV
Poolraum mit neuen All-in-One-Geräten ©Jackmuth/ZDV

 

Zentrale Überwachung aller Geräte

Die Rechner in den Poolräumen werden zentral von der PC-Gruppe des ZDV remote überwacht. Ist ein Rechner nicht erreichbar, zum Beispiel aufgrund eines gezogenen Strom- oder Netzwerkkabels oder eines heruntergefahrenen Rechners, überprüft jemand aus der Gruppe das Gerät vor Ort.

Screenshot des Überwachungssystems


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Tag der offenen Rechenzentren 2025: Das neue Rechenzentrum der JGU begeisterte Teilnehmende

Am vergangenen Freitag, dem 7. November, öffnete das Rechenzentrum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) im Rahmen des Aktionstags „Tag der offenen Rechenzentren“ erstmals seine Türen für die Öffentlichkeit. Die Aktion stieß auf großes Interesse: Alle Führungen waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Rund 60 Menschen aus Mainz und Umgebung folgten der Einladung, um einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der IT-Infrastruktur der Universität zu erhalten.

Die zweite Gruppe am Tag der offenen Rechenzentren | Foto: Peter Pulkowski

Carsten Allendörfer, der technische Leiter des Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) und Mitarbeiter der Infrastruktur- und HPC-Gruppe des ZDV führten die Teilnehmenden in einstündigen Touren durch das neue Rechenzentrum. Dabei erfuhren sie, wie der Hochleistungsrechner MOGON NHR Süd-West arbeitet, wie die Systeme gekühlt werden und wie Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Betrieb gewährleistet werden. Die Gruppen erhielten auch Zugang zum Dach, auf dem die sechs Rückkühler für die Warm- und Kaltwasserkühlung stehen.

„5 von 5 Punkten für die Führung“

Die Teilnehmenden stellten zahlreiche Fragen, zeigten sich begeistert und äußerten sich im Nachgang sehr zufrieden. So auch Lennert Adam und Susanne Ebersohn, die sich beide über die Gelegenheit freuten, an der Führung teilzunehmen. Sie lobten die interessanten und gut strukturierten Führungen und die Möglichkeit, jederzeit Fragen stellen zu können. Lennert Adam gab anschließend: "5 von 5 Punkten für die Führung." Auch lokale Medien nutzten die Chance, um sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) und der Südwestrundfunk (SWR) berichteten im Nachgang über die Veranstaltung.


Der Aktionstag wird seit drei Jahren von der German Datacenter Association (GDA) koordiniert, der Interessensvertretung der deutschen Rechenzentrumsbranche. Unter dem Titel „Wo wohnt eigentlich das Internet?!“ soll die oft unsichtbare Infrastruktur des digitalen Lebens sichtbar gemacht und das Verständnis für Technik, Sicherheit und Nachhaltigkeit in der Rechenzentrumsbranche gestärkt werden. Die Kampagne ist europaweit einzigartig in ihrem Umfang und ihrer Reichweite.

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Informationen über das neue Rechenzentrum der JGU: https://www.zdv.uni-mainz.de/rechenzentrum/
Tag der offenen Rechenzentren: https://tdorz.de/



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KI-Chat mit neuen Features

Zum neuen Semester erhält der KI-Chat der Universität Mainz ein Update mit neuen Funktionen und einer verbesserten Benutzeroberfläche.

Übersichtlichere Oberfläche & neues Symbol

Im Chatfenster finden Sie rechts neben dem Pluszeichen + ein neues Symbol: die Raute

Wenn Sie mit der Maus über das Symbol fahren, erscheint die Bezeichnung Integrationen. Beim Anklicken öffnet sich ein Menü mit drei Integrationen:

  • Werkzeuge
  • Websuche
  • Code-Interpreter

Websuche und Code-Interpreter befanden sich vorher unter dem Chatfenster.

Neue Werkzeuge im KI-Chat        

Die Werkzeuge erreichen Sie über das neue Raute-Symbol. Sie müssen die Werkzeuge für jeden neuen Chat erneut aktivieren.

  1. Automatische Websuchfunktion
  • Die automatische Websuche steht dem Modell als Werkzeug zur Verfügung, welches es nach Bedarf verwendet, ggfls. auch mehrfach. Dies kann bspw. bei komplexen Fragen und mehrschrittigen Lösungen sinnvoll sein.
  • Im Unterschied zur einfachen Websuche entscheidet das Modell selbst, ob es das Websuchwerkzeug verwenden will oder nicht.
  1. Automatische Webextraktionsfunktion
  • Die automatische Webextraktion steht dem Modell ebenfalls als Werkzeug zur Verfügung, welches es nach Bedarf verwenden kann.
  • Damit hat es die Möglichkeit, im Chat angegebene oder anderweitig bekannte URLs abzurufen und den Seiteninhalt zu erhalten. das Werkzeug ist eine Alternative zum manuellen Beifügen von Webseiteninhalten.

Neue Features

Mit Prompts können Nutzende benutzerdefinierte Prompts erstellen, verwalten und teilen. Diese Funktion erleichtert die regelmäßige Verwendung von gleichen Abfragen, da häufig verwendete Prompts gespeichert und per Slash‑Befehl (z. B. „/befehl“) schnell aufgerufen werden können. Zu finden ist die neue Funktion auf der linken Seite unter Arbeitsbereich.

Anleitung: https://docs.openwebui.com/features/workspace/prompts/

OpenWebUI unterstützt die nahtlose Einbindung externer Werkzeuge über OpenAPI‑Server. Diese werden direkt von Ihrem Endgerät aus angesprochen, können sich also auch lokal auf ebendiesem befinden. So können Sie ganz einfach eigene Funktionen in den KI-Chat integrieren und damit Ihre Arbeitsabläufe erweitern.

Anleitung: https://docs.openwebui.com/openapi-servers/open-webui/

Automatische Vorauswahl des Modells

Ab sofort ist für neue Chats standardmäßig der neue "Auto"-Modus ausgewählt. Damit wählt der KI-Chat selbstständig das passende Modell für Ihre Anfrage aus. Sie müssen in diesem Modus kein Modell mehr manuell auswählen.

Das Verfahren analysiert unter Verwendung eines Sprachmodells Ihre Eingabe und entscheidet, welches KI-Modell am besten geeignet ist.

Dabei prüft es:

  • ob Ihre Anfrage Bilder enthält
  • ob es sich um eine Wissensabfrage, eine kreative Aufgabe oder etwas anderes handelt
  • den Schwierigkeitsgrad der Frage

Das Verfahren bewertet nicht nach Themengebiet, sondern den Charakter der Anfrage. Das ausgewählte Modell wird Ihnen nach der Auswahl angezeigt.

Sie können weiterhin selbst das gewünschte Modell für einen Chat auswählen und damit die automatische Auswahl umgehen.

Modellaustausch

Das Modell Qwen3 235B wird durch die neue Variante Qwen3 235B VL ersetzt und erkennt jetzt auch Bilder und kann diese verarbeiten. Gemma 3 27B, was man bisher für die Bildverarbeitung verwenden konnte, wird daher aus der Modellauswahl genommen. Alle Bildanfragen werden künftig über Qwen3 235B VL bearbeitet.

Da Qwen3 Coder 30B nur noch Nischenfunktionen (z.B. als "Task"-Modell oder für FIM) erfüllt und im Chat-Kontext bessere Alternativen verfügbar sind, ist es nun nur noch über die API nutzbar.

Erweiterte Dokumentation

Auf unseren Webseiten finden Sie neue umfangreiche Dokumentationen zum Agentic Coding und zur API-Nutzung.

https://www.zdv.uni-mainz.de/ki-chat-agentic-coding/

https://www.zdv.uni-mainz.de/ki-chat-api-nutzung/



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Erstmals dabei: Das Rechenzentrum der JGU öffnet seine Pforten beim Tag der offenen Rechenzentren

Seit 2023 öffnen beim Tag der offenen Rechenzentren (TdoRZ) Rechenzentren deutschlandweit ihre Türen für alle Interessierten. In diesem Jahr nimmt erstmals auch das Rechenzentrum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) an der bundesweiten Aktion teil.
Am TdoRZ erhalten Besucherinnen und Besucher bei geführten Touren einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen: Wie funktioniert ein Rechenzentrum? Welche Rolle spielt es für Forschung, Lehre und Verwaltung an der Universität? Und wie wird hier Energie effizient genutzt und Nachhaltigkeit gelebt?

Das neue Rechenzentrum der JGU
Wenn Sie wissen möchten, wie ein modernes Rechenzentrum funktioniert, können Sie sich gerne zu einer Führung anmelden. Unter fachkundiger Leitung erhalten Sie Einblicke hinter die Kulissen der digitalen Infrastruktur der JGU: vom Serverraum mit Hochleistungsrechnern wie MOGON NHR Süd-West bis zu den Sicherheits- und Kühlungssystemen, die einen rund um die Uhr-Betrieb ermöglichen.
Die Führungen richten sich an interessierte Menschen und die Öffentlichkeit. Melden Sie sich einfach an und erfahren Sie, wie die universitäre IT im Hintergrund zusammenwirkt.

Online-Anmeldungen gestartet
Sie können sich ab sofort anmelden: https://tdorz.de/standort-unimainz/
Melden Sie sich bitte an, in dem Sie das Online-Formular ausfüllen. Geben Sie dazu Ihren Vor- und Nachnamen, Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Geburtsjahr an. Anschließend wählen Sie den Standort und die Uhrzeit der Führung aus. Nachdem Sie die Rechenaufgabe gelöst und die Datenschutzerklärung akzeptiert haben, klicken Sie auf Anmelden. Eine Woche vor der Veranstaltung teilen wir Ihnen mit, ob Sie an der Führung teilnehmen können.

Wo wohnt eigentlich das Internet?!
Der Aktionstag wird von der German Datacenter Association (GDA) koordiniert, der Interessensvertretung der deutschen Rechenzentrumsbranche. Unter dem Titel „Wo wohnt eigentlich das Internet?!“ soll die oft unsichtbare Infrastruktur des digitalen Lebens sichtbar gemacht und das Verständnis für Technik, Sicherheit und Nachhaltigkeit in der Rechenzentrumsbranche gestärkt werden. Die Kampagne ist europaweit einzigartig in ihrem Umfang und ihrer Reichweite.

Tag der offenen Rechenzentren ©GERMAN DATACENTER ASSOCIATION e.V.

Mehr erfahren
Das neue Rechenzentrum der JGU www.zdv.uni-mainz.de/rechenzentrum
Aktionsseite „Tag der offenen Rechenzentren“ https://tdorz.de
„Tag der offenen Rechenzentren“ | Standort JGU https://tdorz.de/standort-unimainz/



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