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5 Jahre Duales Studium am ZDV – ein Erfolgsmodell

Seit dem Herbst 2020 bietet das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gemeinsam mit der Hochschule RheinMain (HSRM) ein duales Studienprogramm an. Was mit zwei Studierenden begann, ist heute ein etabliertes Programm, das jungen Menschen den Einstieg in die Berufswelt ermöglicht – mit intensiver Betreuung und echten Projekten. Fünf Jahre später blickt das ZDV auf eine Erfolgsgeschichte zurück.

Wie alles begann

2020 starteten die ersten dualen Studierenden am ZDV, die von der Kombination aus Studium und Praxis überzeugt waren. Bereits nach kurzer Zeit konnten sie erste Programme schreiben. Das Konzept dahinter: Vier Tage pro Woche an der HSRM in Wiesbaden, ein Tag im ZDV und in den vorlesungsfreien Zeiten Vollzeitarbeit im ZDV. So lernen die Studierenden nicht nur Programmierung oder Webentwicklung, sondern setzen ihr Wissen in konkreten Projekten um.

Im Wintersemester 2021 wurden weitere vier Studierende aufgenommen. Heute, im Jahr 2025, arbeiten sieben Studierende verteilt auf die Studiengänge Angewandte Informatik und Wirtschaftsinformatik im ZDV. Sie werden von Anfang an in die täglichen Abläufe integriert und sind Teil des Teams.

Die Stimmen der Studierenden

Was macht das duale Studium am ZDV so besonders? Die Antworten der Studierenden sind eindeutig: Es ist die Kombination aus Praxisnähe, persönlicher Betreuung und der Möglichkeit, das Gelernte sofort anzuwenden. Jonas Fuchs, der bereits eine IT-Ausbildung absolviert hat, schätzt die Größe und Vielfalt des ZDV-Netzwerks: „Hier kann ich Theorie mit Praxis verbinden und das in einem Umfeld, das Herausforderungen bietet.“ Daniel Baidikov, dessen Interesse für Informatik bereits in der Oberstufe geweckt wurde, sieht den großen Vorteil darin, „dass man um einiges besser lernt, wenn man das Gelernte sofort anwenden kann."

Alle erwähnen die gute Betreuung durch die Mentoren und das „offene Ohr“ der Kolleg*innen und Vorgesetzten. Alle Fragen werden beantwortet und jede Hilfestellung gegeben, bis man die Thematik verstanden hat. Daniel ergänzt: „Der Teamgedanke wird hier gelebt. Wir helfen uns gegenseitig und arbeiten zusammen, wie ein echtes Team.“ Aylin Siebel fügt hinzu: „Aus anfänglicher Überwältigung wurde schnell klar: Das ist genau das, was ich die nächsten Jahre machen möchte.“ Sie schloss im Oktober 2022 als erste Absolventin des dualen Studiengangs Angewandte Informatik ihr Studium nach nur sechs Semestern ab. Seit November 2022 ist sie als Mitarbeiterin im ZDV tätig. Aylin beschreibt ihre Entscheidung, im ZDV zu bleiben, mit den Worten: „Es gibt großartige Kolleg*innen von denen man viel lernen kann und die immer eine offene Tür für einen haben. Außerdem die Freiheit sich auszuprobieren zu können, die Möglichkeit zur Weiterbildung und die Chance eigenständig Projektentscheidungen treffen zu können.“ Sie arbeitet weiterhin im Bereich Softwareentwicklung, „weil ich es liebe, Code zu schreiben und das Ergebnis direkt im Browser zu sehen." Ihre Highlights? „Die Projektabschlüsse, bei denen man sich um 11 Uhr ein Glas Sekt genehmigen darf.“  Mit Blick auf ihren Studienstart vor fünf Jahren sagt sie: „Ich würde alles genauso wieder machen, weil mich mein Weg genau an den Punkt geführt hat, an dem ich sein möchte.“ Sie ist kein Einzelfall.

Daniel Baidikov ist ein weiteres Beispiel dafür, dass das duale Studium am ZDV einen echten Karriereweg darstellt. Er blieb nach seinem Abschluss im ZDV. Nicht nur die vertraute Atmosphäre erleichterte ihm den Übergang ins Berufsleben, sondern auch, weil ihm direkt eine passende Stelle angeboten wurde. Seine Erfahrungen während des Studiums waren geprägt von Eigeninitiative und viel praktischer Arbeit: „Ein großes Highlight war, dass ich eigene Projekte neben dem Studium entwickeln konnte, teils als offizielle Aufgaben, teils parallel selbst initiierte Ideen. Dadurch habe ich viel praktische Erfahrung gesammelt und konnte Dinge ausprobieren, die über den regulären Studienrahmen hinausgingen.“ Seinen beruflichen Weg hat er klar im Blick: „Ich bin in der Softwareentwicklung geblieben. Das war von Anfang an mein Ziel, und die Arbeit bestätigt mir bis heute, dass ich in diesem Bereich genau richtig bin.“ Und wenn er sich rückblickend einen Rat geben könnte? „Ich würde mir raten, mich noch stärker in Projekte zu vertiefen und auch eigene Ideen frühzeitig parallel auszuprobieren. Das bringt enorm viel für das Verständnis und erleichtert auch das Studium.“

Ziel des dualen Studiums am ZDV ist es, junge Talente auszubilden und an die Einrichtung zu binden. „Wir wollen junge Menschen für eine Karriere in der angewandten Informatik begeistern“, sagt Dr. Stefan Schardt, Geschäftsführer des ZDV. „Indem wir ihnen praktische Erfahrungen im ZDV bieten, geben wir ihnen eine solide Basis. Nach einer Übernahme profitieren wir zudem von neuen Mitarbeitenden, die bereits über Berufserfahrung verfügen.“

„Die Entscheidung, ein duales Studium am ZDV zu etablieren, war genau richtig“, sagt Marcus Lunau, verantwortlich für die Studierenden. „Wir haben uns auf die Studierenden sehr gut eingestellt und freuen uns über die neuen Mitarbeitenden im Team.“



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Tag der offenen Uni: ZDV informiert über duales Studium

Diese Woche fand an der Johannes Gutenberg-Universität der Tag der offenen Uni statt. Im Rahmen der Veranstaltung bot das ZDV drei Informationsangebote zum dualen Studium an. Marcus Lunau, der für die dualen Studierenden am ZDV verantwortlich ist, und Studentin Aylin Siebel erklärten den Interessierten die Vorteile eines dualen Studiums und welche Karrierechancen sich dadurch ergeben.

Rund 30 Schülerinnen und Schüler interessierten sich für die beiden Studiengänge, die die Entwicklungsabteilung des ZDV derzeit anbietet. Die Teilnehmenden wollten vor allem mehr über die Unterschiede zwischen einem klassischen Studium und einem dualen Studium sowie die Studieninhalte und Praxisteile in einem Bachelorstudium erfahren.

Aylin Siebel, die kurz vor ihrem Bachelor-Abschluss steht und die zum ersten Jahrgang am ZDV gehört, konnte wertvolle Erfahrungen teilen und betonte, wie wichtig und hilfreich die Praxisanteile im ZDV für ihr Studium und den späteren Berufseinstieg sind.

Das ZDV nahm mit dem Themenschwerpunkt „Duales Studium“ erstmalig an der Veranstaltung teil und Marcus Lunau zeigte sich mit der Premiere zufrieden: „Wir hatten keine konkreten Erwartungen und waren positiv überrascht, dass die Schülerinnen und Schüler ganz gezielt den Weg ins ZDV gefunden haben. Sie hatten viele Fragen und wir hoffen, dass wir sie für ein duales Studium bei uns begeistern konnten.“

Das ZDV bietet aktuell zwei Bachelor-Studiengänge in der Informatik an: „Wirtschaftsinformatik“ und „Angewandte Informatik“. Das duale Studium besteht aus theoretischen Einheiten, die an der Hochschule RheinMain vermittelt werden und fest integrierten Praxiseinsätzen im ZDV.

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https://karriere.uni-mainz.de/duales-studium-informatik/



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Schülerinnen und Schüler der IGS-Bretzenheim erhielten Einblicke in das duale Studium am ZDV

Anfang März besuchten rund 20 Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 und 12 der IGS-Bretzenheim das Zentrum für Datenverarbeitung. Ziel war es, das duale Studium vorzustellen und das ZDV als möglichen Arbeitgeber kennenzulernen. Seit September 2020 bietet das ZDV in Kooperation mit der Hochschule RheinMain (HSRM) zwei duale Studiengänge an. Interessierte können sich in den Fachrichtungen Angewandte Informatik oder Wirtschaftsinformatik ausbilden lassen.

Marcus Lunau erklärt Schülerinnen und Schülern der IGS-Bretzenheim das duale Studium am ZDV | ©ZDV

In einer mehrstündigen Veranstaltung präsentierte Marcus Lunau, Verantwortlicher für die dualen Studierenden am ZDV, zunächst die Vorteile eines dualen Studiengangs und die Möglichkeiten, die sich den Studierenden später bieten. Bereits in diesem Teil zeigten die Schülerinnen und Schüler großes Interesse, was auch Sven Jubileum, Koordinator und Informatiklehrer an der IGS-Bretzenheim, bestätigt: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass für die Schüler*innen gerade auch die allgemeinen Informationen zum dualen Studium von großem Wert waren, da sie noch wenig darüber wussten“.

Erste Schritte im Programmieren

Besonders gut kam jedoch der Praxisteil an. Moderiert und gestaltet wurde dieser Teil von den aktuellen dualen Studierenden Aylin Siebel, Jonas Fuchs und Daniel Baidikov. Die drei ließen die Teilnehmenden unter Anleitung einen einfachen Taschenrechner programmieren. Wichtig war dem Team um Lunau, dass dieser Teil mit keinerlei Vorkenntnissen verbunden war, so dass jede/r Interessierte daran teilnehmen konnte. Gleichzeitig hatten die Gäste die Möglichkeit, den drei Studierenden Fragen zu stellen, was sehr geschätzt wurde: „Der hohe Mehrwert der Veranstaltung war sicherlich die Anwesenheit der Studierenden, die jederzeit Frage und Antwort gestanden haben, das war sehr gewinnbringend“, so Sven Jubileum rückblickend. Auch die Schülerinnen und Schüler hatten großen Spaß an den ersten Programmierversuchen. Erste Rückmeldungen kamen bereits an:

„Ich habe einen ersten Eindruck in die Informatik bekommen. Auch die Informationen und Erfahrungen der dualen Studenten waren interessant.“

 „Es wurde viel Spannendes angesprochen. Was ich auch gut fand war, dass es einen Praxisteil gab, um in allem viel besser rein zu schnuppern.“

"Mir hat es sehr gefallen, da es sehr informativ und interessant war, und ich darin einen neuen möglichen Zukunftsweg gefunden habe.“

 „Viele Fragen konnten beantwortet werden. Zudem hat die Praxis sehr viel Spaß gemacht. Mir hat es gut gefallen, weil sie alles gut erklärt haben.“

Auch ZDV-Studentin Aylin Siebel, die sich bereits im 5. Semester befindet, war begeistert: „Ich finde es sehr gut, dass wir Schüler*innen einen Einblick geben konnten, was ein duales Studium ist, was der Studiengang Angewandte Informatik beinhaltet und vor allem, welche Vorzüge ein solches Studium am ZDV so mit sich bringt“.

 

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Aktuelle Ausschreibung für das Wintersemester 2023/2024
School meets University – Einblicke ins duale Studium am ZDV | Der Bericht der IGS-Bretzenheim
Duales Studium am ZDV
Eindrücke unserer aktuellen Studierenden



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Neuer Bereich im ZDV: Medientechnik

Der Bereich Medientechnik (ehemals Audio- und Videotechnik) gehört seit Anfang Februar 2023 zum Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV).

Die beiden Kollegen, die bisher im Veranstaltungs- und Raummanagement – (ILM1) für Audio- und Videotechnik zuständig waren, betreuen weiterhin die Medientechnik in allen zentral verwalteten Hörsälen, den LeVia-Räumen, den Räumen der zentralen Verwaltung und des ZDV.
Es ist geplant, den Bereich Medientechnik weiter auszubauen, so dass sich mittelfristig wieder vier Personen um die Medientechnik kümmern können. Die vom ZDV betreuten Räume werden in den nächsten Wochen mit entsprechenden Informationen und Kontaktdaten gekennzeichnet.

Alle wichtigen Informationen finden Sie auf unserer neuen Webseite: https://www.zdv.uni-mainz.de/medientechnik/



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Prof. Dr. Klaus Merle, ehemaliger Leiter des ZDV, erhält den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz

Diese Woche empfing Prof. Dr. Klaus Merle im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit den Landesverdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz. Wissenschaftsminister Clemens Hoch überreichte den Orden und verwies auf das besondere Engagements Merles während seiner Zeit als ZDV-Leiter und darüber hinaus.

Die Idee und die Umsetzung des heutigen Wissenschaftsnetzes Rheinland-Pfalz (WiN-RP) gehen auf die   Initiativen Prof. Merles Mitte der 90er Jahre zurück und sind wesentlich für die Digitalisierung der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz.

Prof. Dr. Klaus Merle (r.) erhält den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz aus den Händen von Wissenschaftsminister Clemens Hoch (l.). Foto/©: Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit (MWG)

 

In der Begründung des Ministeriums wird auch sein Einsatz in Corona-Zeiten gewürdigt: „Während der Pandemie wirkte er entscheidend darin mit, den Anschluss der Universität Mainz an den Internet-Knotenpunkt DE-CIX Frankfurt in kürzester Zeit für die verstärkte Nutzung digitaler Dienste auszubauen. Dank seines Engagements konnte die Universität neben den Hochschulen auch bis zu 60.000 Schülerinnen und Schüler gleichzeitig mit einem Videokonferenz-Dienst versorgen und somit datenschutzkonformen Online-Unterricht ermöglichen.“

Über mehr als 20 Jahre in den Diensten der IT

Dr. Stefan Schardt und Carsten Allendörfer, die gemeinsam die ZDV-Leitung innehaben, gratulieren dem Preisträger und würdigen zugleich seine Verdienste: „Prof. Dr. Klaus Merle hat als Leiter des ZDV und darüber hinaus in vielen Bereichen frühzeitig innovative Projekte angestoßen. Sowohl die IT-Infrastruktur und das High Performance Computing an der JGU als auch das heutige Wissenschaftsnetz Rheinland-Pfalz gehen maßgeblich auf seine Initiativen zurück. Wir und das gesamte ZDV freuen uns mit ihm über die verdiente Auszeichnung und wünschen uns eine weitere gute Zusammenarbeit und spannende Diskussionen zu allen aktuellen Themen der IT.“

Pressemitteilung der JGU: Universitätspräsident gratuliert Klaus Merle zur Auszeichnung mit dem Landesverdienstorden

Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit: Landesverdienstorden an Prof. Klaus Merle – Außerordentliches Engagement für Auf- und Ausbau „Wissenschaftsnetz Rheinland-Pfalz“



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Start für den zweiten Jahrgang der Dualen Studiengänge am ZDV

Gleich vier neue Studenten beginnen dieses Jahr ihr Duales Studium in den Studiengängen Angewandte Informatik und Wirtschaftsinformatik am ZDV. Marcus Lunau, Verantwortlicher für die Studierenden, konnte dieses Wintersemester bereits doppelt so viele Plätze wie 2019/2020 vergeben. Mit den vier neuen Zugängen arbeiten aktuell sechs Studierende im Bereich Entwicklung am ZDV. Das Besondere: Von Anfang an werden sie in die alltäglichen Prozesse integriert und mit ersten Programmierarbeiten vertraut.

Duales Studium als Chance

Maximilian Maag, Jonas Fuchs, Omar Assad Salem und Daniel Baidikov haben sich dieses Jahr ganz bewusst für ein Duales Studium entschieden. Daniel Baidikov ist sich sicher, „dass man um einiges besser lernt, wenn man das Gelernte im jeweiligen Bereich anwenden kann. Zudem ist es eintönig immer nur zu lernen, ohne überhaupt zu wissen, in welchem Zusammenhang man das Gelernte anwenden kann.“ Omar Assad Salem unterstreicht noch einen anderen wichtigen Aspekt: „Mir ist es wichtig, während meines Studiums, finanziell auf eigenen Beinen stehen zu können.“

Das Hobby zum Beruf machen

Das Interesse für Technik und IT ist bei allen vier tief verwurzelt. Maximilian Maag hat sich ganz bewusst für die IT entschieden, da er zum einen kein Mischfach studieren wollte, welches nur Informatik enthält und zum anderen ein großer Technikfan ist und mit dem Informatikstudium sein Freizeitinteresse zum Beruf machen möchte. Und er hat bereits erste Erfahrungen gesammelt: „Vor meinem Studium habe ich immer wieder an einfachen Dingen wie Computer, Smart-Home-Gadgets, dem RaspberryPi oder auch mit Java experimentiert. Anstatt immer die neuste Technik zu kaufen, habe ich viel mehr Spaß daran gehabt, alte Dinge nachzurüsten oder zu reparieren.“

Jonas Fuchs ist seit seinem ersten Computer von der Technik fasziniert und interessiert sich für alles, was im „Verborgenen“ abläuft. Er hat schon eine Ausbildung im IT-Bereich erfolgreich abgeschlossen und möchte sich nun weiterbilden: „Hier kann ich Theorie aus dem Studium mit der Praxis aus dem Arbeitsalltag vertiefen. Aufgrund der Größe des Netzwerkes, der Vielseitigkeit und den Herausforderungen in einem solchen habe ich mich für das ZDV entschieden.“ Omar Assad Salem interessiert sich vor allem für Informationstechnologien, Programmiersprachen und Cyber Security und ist sich sicher: „Die Digitalisierung ist in vollem Gange und ich kann ein Teil dieser Entwicklung sein. Weiterhin ist die Informatik ein spannendes und abwechslungsreiches Arbeitsfeld mit unglaublich guten Karrierechancen.“ Daniel Baidikovs Interesse wurde in der Obststufe geweckt und die Inhalte aus dem Unterricht reichten ihm schon bald nicht mehr aus.

Jederzeit ein offenes Ohr

Bei allen vier kommt die intensive Betreuung durch die Verantwortlichen besonders gut an. Maximilian Maag freut sich über das Coaching der Mentoren, „die sich viel Zeit nehmen, um uns zu fördern und zu fordern.“ Omar Assad Salem hebt hervor: „Besonders gut gefällt mir bereits jetzt, dass die Kollegen sowie Vorgesetzten immer ein offenes Ohr haben und jede Frage beantworten und Hilfestellung geben, bis man die Thematik verstanden hat. Die Hilfsbereitschaft und die durchweg herzliche und positive Arbeitsatmosphäre schätze ich sehr und ich freue mich auf weitere Erfahrungen am ZDV.“

Jonas Fuchs war schon vor dem eigentlichen Start begeistert: „Den Crashkurs in Programmierung, den Marcus, Thomas und Aaron, vor Beginn des Studiums mit den dualen Studierenden abhalten, finde ich eine klasse Idee! Der Kurs bringt uns nicht nur die Grundlagen des Programmierens näher, sondern stärkt vor allem den Teamgeist. Es ist schön, trotz Corona und Hygienemaßnahmen, meine Mitstudierenden an der JGU nicht nur Digital kennenzulernen.“ Daniel Baidikov ist der gelebte Teamgedanke ebenfalls sofort aufgefallen: „Wir dualen Studenten kommen sehr gut miteinander aus und helfen uns während der Arbeit gegenseitig. Dass es hier um Teamarbeit geht, wurde uns schon am ersten Tag erzählt und ich habe gemerkt, dass die Arbeit hier im ZDV als Team sehr gut funktioniert.“

Ein Jahr Duales Studium am ZDV - ein erstes Zwischenfazit

Aylin Siebel und Mohammad Alawawdeh sind bereits seit einem Jahr im Rahmen eines dualen Studiums am ZDV und blicken gern zurück: „Das erste Jahr war unglaublich spannend, da ich noch nicht genau wusste, was so alles auf mich zukommt, und mir der richtige Einblick in die Informatikwelt fehlte. Aber aus anfänglicher Überwältigung wurde mir schnell klar, dass es genau das ist, was ich die nächsten Jahre machen möchte“, verrät Aylin Siebel. Für Mohammad Alawawdeh war es zunächst eine Herausforderung: „Es kamen viele Infos auf einmal und ich musste meine Woche gut planen, um genügend Zeit für mein Studium, die Arbeit und die Familie zu haben. Das fiel mir am Anfang schwer aber mit der Unterstützung des Teams habe ich es geschafft.“

Mit dem erlernten Wissen am ZDV können beide im Studium an der Hochschule RheinMain (HSRM) punkten. Mohammad bestätigt: „Sehr vieles, was ich im ZDV gelernt habe, ist für mein Studium relevant. Wenn etwas in der Hochschule nicht klar war, habe ich meine ZDV-Kollegen gefragt und sie konnten mir weiterhelfen.“

„Profi-Gefühl“ für ein paar Sekunden

Erste Erfolgsmomente haben sich auch schon eingestellt. Aylin Siebel berichtet: „Besonders toll ist es, die neuen dualen Studenten zu erleben und unsere alten Projekte mit Ihnen durchzugehen. Da wurde mir klar, wie viel ich eigentlich in dem letzten Jahr gelernt und welche Einblicke ich gewonnen habe. Auch in der Praxisphase habe ich gemerkt, dass sich mein Verständnis für die Arbeit an Projekten verbessert hat.“ Mohammad Alawawdeh hat sich vor allem über seinen ersten code gefreut: „Als dann der Code später in das Projekt integriert wurde, habe ich für paar Sekunden ein Profi-Gefühl gehabt.“

Markus Lunau zeigt sich angesichts der tollen Erfolge und Entwicklungen seiner Studierenden hoch zufrieden. Sein Fazit nach einem Jahr: „Die Entscheidung, ein Duales Studium am ZDV zu etablieren, war genau richtig! Wir haben uns auf die Studierenden sehr gut eingestellt und Aylin und Mohammad, die im zweiten Semester sind, arbeiten bereits produktiv im Team mit.“



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Dienste im Landesnetz

Die Landeshochschulpräsidentenkonferenz (LHPK) des Landes Rheinland-Pfalz hat 2017 die Rechenzentrumsallianz Rheinland-Pfalz (RARP) gegründet, in der die Hochschulrechenzentren ihre Aktivitäten bündeln. Basierend auf den Konzepten des Cloud Computings können alle Hochschulen Dienste wie die Virtualisierung von Servern auf den Plattformen des ZDV und des RHRK allgemein zur Verfügung stellen.

2021: Ausbau des Wissenschaftsnetzes Rheinland-Pfalz (WiN-RP) mit 1 Million Euro gefördert

Wissenschaftsminister Clemens Hoch übergab im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung (November 2021) der Rechenzentrumsallianz Rheinland-Pfalz (RARP) eine Landesförderung in Höhe von über 2,5 Millionen Euro. Mit den Geldern aus dem Programm zur „Stärkung der Digitalisierung an den Hochschulen“ werden zwei Projekte bezuschusst:

  1. „Extend-RP - Ausbau des Wissenschaftsnetzes WiN-RP“
  2. „Integration zentraler IT-Infrastrukturen und IT-Dienste der RARP sowie Unterstützung beim Aufbau eines Informations-Sicherheits-Management-Systems (ISMS)“

Für das Projekt „Extend-RP“ erhält die Johannes Gutenberg-Universität Mainz federführend für alle elf staatlichen Hochschulen in Rheinland-Pfalz eine Fördersumme in Höhe von 1 Million Euro. Der erweiterte Ausbau des Wissenschaftsnetzes soll den gestiegenen Anforderungen der Hochschulen an die Ausfallsicherheit und Bandbreite von Internetanschlüssen besser gerecht werden.

Die ausführliche Pressemitteilung: https://presse.uni-mainz.de/landesfoerderung-in-hoehe-von-ueber-25-millionen-euro-fuer-rechenzentrumsallianz-rheinland-pfalz/

2020: 15 Jahre Wissenschaftsnetz Rheinland-Pfalz

Über das WiN-RP sind alle Hochschulen des Landes Rheinland-Pfalz und deren An-Institute über ein Glasfaser-Kernnetz sowie ein Zubringernetzwerk verbunden. Seit 2005 koordiniert das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) den Aufbau und die Nutzung des Netzes. Cloud-ähnliche Dienste können zentral über das WiN-RP erbracht werden. Diese Dienste beinhalten Endnutzerdienste wie E-Mail und Cloud-Speicher, aber auch Dienste zwischen Rechenzentren. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, über die Infrastruktur des Netzes große Datenmengen für Sicherheitskopien zu bewegen. Die auführliche Pressemitteilung: https://presse.uni-mainz.de/15-jahre-wissenschaftsnetz-rheinland-pfalz-eines-der-leistungsfaehigsten-hochschulnetze-deutschlands/.

2018: Einführung von Gitlab

Gitlab ermöglicht es Teams, gemeinsam Projekte zu verwalten und zu versionieren. Dabei bietet es sowohl eine Versionskontrolle auf Basis des git-Protokolls, ein Wiki sowie eine Meilensteinverfolgung.

Git hat sich in kürzester Zeit von der Versionskontrolle des Linux-Kernels hin zu einem allgemeinen Projektmanagementsystem entwickelt, mit dem neben Programmen auch wissenschaftliche Veröffentlichungen oder Anträge entwickelt werden. Weitere Informationen zu Gitlab finden Sie hier.

2017: E-Mail/Exchange für Hochschulen

Seit 2017 ermöglicht das ZDV weiteren rheinland-pfälzischen Hochschulen die Nutzung von E-Mail- und Groupware-Diensten über Exchange. Weitere Informationen finden Sie hier.

2016: Video-Server RLP (Panopto)

Der Video-Server RLP ist eine gemeinsame Videoplattform der rheinland-pfälzischen Hochschulen, die vom Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz in Kaiserslautern administrativ betreut und vom ZDV betrieben wird. Er basiert auf Panopto, einem Video Content Management System, das Aufnahme, Bearbeitung, Verteilung und Verwaltung von Videoinhalten ermöglicht. Weitere Informationen finden Sie hier.

2014: Seafile

Seafile ist eine Open Source Cloudspeicher Software, die integrierte Dateisynchronisierung und Zusammen- arbeit im Team unterstützt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Login-RLP

Single-Sign-on vereinfacht die Nutzung der landesweit angebotenen Dienste – User können sich unkompliziert mit den Accountdaten ihrer Heimathochschule authentisieren.

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ZDV: Öffnungszeiten

Die Eingänge des Gebäudes der Naturwissenschaftlichen Fakultät sind normalerweise zu folgenden Zeiten geöffnet: Mo bis Fr: von 05:00 bis 21:00 Uhr, Sa: von 7:30 bis 14:00.

 Services  Tag           Uhrzeit      

ZDV-Hotline (für alle Serviceanfragen), Telefon: 39-26316, Raum 00 151

 

Mo - Do

Fr

09:00 - 17:00

09:00 - 15:00

Externe Poolräume:
Gebäude 1 141 Philosophicum, Raum 02 455 (P206 )
Gebäude 1 141 Philosophicum, Raum 02 455 (P206 )
Am Kisselberg: Raum KISS 00-241
Georg-Forster-Gebäude: Raum 01-521
Georg-Forster-Gebäude Raum 01-711
Poolraum ISSK
Poolraum Psychologie
Mo - Fr 07:00 - 20:30
Gebäude 1 137 Georg Forster Gebäude, Kursraum 01 521 und 01 711 aktuell geschlossen
Druck- und Kopierraum des ZDV: Raum Nr. 00 242 im Gebäude der Naturwiss. Fakultät (für Drucken und Kopieren bis DIN A3 in Farbe und Schwarz-Weiß) Mo - Fr 08:00 - 21:00
DTP-Studio: Raum 00 346 Mo - Do 09:00 - 12:00
13:00 - 16:00
Verwaltung: Raum 00 174 / 00 182 Mo - Fr 09:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Servicezeiten Landesnetz Mo - Fr 09:00 - 18:00

 

 

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Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) – über uns

Das ZDV befindet sich in der Naturwissenschaftlichen Fakultät ©Campus Mainz e.V., CC BY-SA 2.0

Das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Johannes Gutenberg–Universität Mainz und dient mit seinen 90 Mitarbeitenden (inkl. studentische/wissenschaftliche Hilfskräfte) als zentraler IT-Dienstleister für alle Fachbereiche und Einrichtungen der JGU.

Unsere Dienstleistungen

Grundlage für den Zugriff auf die IT-Dienstleistungen des ZDV bildet das Campusnetzwerk mit mehr als 18.000 Anschlüssen und etwa 2.000 Wireless LAN-Zugangspunkten. Die Basisdienste des ZDV umfassen Hard- und Software-Beschaffungen, die Bereitstellung zentraler Fileservices und deren Backup, Mail und Kalender, den Betrieb zahlreicher Server, das Web-Hosting mit dem Betrieb zentraler, webbasierter Content Management Systeme, die Voice-over-IP Telefonie, die Bereitstellung öffentlicher Drucker und Kopierer, die Betreuung von Konferenzorganisationen sowie den Betrieb der Schließanlage der JGU.

Support, Kurse und Workshops

Unser Angebot wird von Kursen und Workshops zu aktuellen Software-Themen ergänzt. Über den Campus verteilt betreut das ZDV mehr als 7.000 Arbeitsplatzrechner inklusive Beschaffung, Installation, Anwendungsmanagement sowie einer Vor-Ort-Betreuung. Ansprechpartner für Probleme stehen über die Hotline zu den Kernarbeitszeiten sowie das Ticketsystem ganztägig zur Verfügung.

Poolräume, Drucker

Studierenden stellt das ZDV 12 Poolräume zur Verfügung, in denen mehr als 400 öffentlich zugängliche Desktop-Rechner aufgestellt sind. Die verwendete Software kann über die ZDV-Apps selbst bestimmt werden und in der Regel stehen in den Poolräumen auch Drucker zur Verfügung.

E-Learning

Das ZDV ist in Deutschland führend in der Durchführung von E-Klausuren, für die an der JGU ausschließlich die Open Source-Plattform Ilias verwendet wird, welche für diesen Zweck stetig an die Bedürfnisse der Klausurautoren angepasst wird. An der JGU wurden seit dem Wintersemester 2004/2005 über 500.000 Studierende elektronisch geprüft. Als Plattformen zur Kommunikation und den Austausch von Informationen zwischen Lehrenden und Studierenden werden durch das ZDV zurzeit das Open Source-System Moodle und die Plattform für Vorlesungsaufzeichnungen Panopto unterstützt.

Software-Systeme

Die Universität setzt in ihrer Verwaltung verschiedene Software-Systeme ein. Das zentrale System ist die Integrierte Verwaltungssoftware (IVS), die sich u.a. aus der Personal- und Finanzverwaltungsanwendungen MACH, der Studierendenverwaltung CampusNet, der Facility Management-Software Planon und dem Data Warehouse Cognos zusammensetzt und die von der EDV der Verwaltung innerhalb des ZDV betrieben wird. Aktuell führt das ZDV ein Identity Management ein, das die Grundlage für die Verknüpfung der IT-Dienste an der JGU bildet und im Zusammenspiel mit einem Workflow-System die Grundlage für vollständig digitale Verwaltungsprozesse bildet.

Wissenschaftliches Rechnen | High Performance Computing

Seit Ende 2021 ist die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) Teil des länderübergreifenden Konsortiums des Nationalen Hochleistungsrechnens (NHR) Süd-West. Der Hochleistungsrechner MOGON NHR Süd-West steht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Deutschland für komplexe Rechenoperationen und die Analyse großer Datenmengen zur Verfügung. Kompetenzfelder sind Hochenergiephysik, Life Science und Physik der kondensierten Materie.

Das wissenschaftliche Rechnen unterstützt das ZDV zudem als Vollmitglied der deutschen Gauß-Allianz mit dem Betrieb von MOGON II, sowie mit Computational Scientists für die Bereiche Informatik, Chemie, Physik und Biologie, die unsere Anwender bei allen Fragen des Hochleistungsrechnens und bei der Optimierung von HPC-Anwendungen unterstützen.

Wissenschaftsnetz WiN-RP

Das ZDV engagiert sich im Land Rheinland-Pfalz über den Betrieb des Wissenschaftsnetzes WiN-RP und als ein Betreiberstandort der Rechenzentrumsallianz Rheinland-Pfalz (RARP). Über das WiN-RP sind alle Hochschulen des Landes Rheinland-Pfalz und deren An-Institute über einen 500 km langen 40 GBit/s Dark Fibre-Ring über MLPS-Technik mit dem Internetknoten DE-CIX in Frankfurt verbunden, an dem Peerings mit mehr als 200 Austauschpunkten bestehen. Als Zubringer zu diesem Backbone dienen optische Stichstrecken sowie über 25 Richtfunkstrecken in lizensierten Frequenzbändern.

Die RARP dient als Austauschplattform für die Hochschulen des Landes, über die zentral Cloud-Dienste angeboten und genutzt werden können. Im Rahmen der RARP betreibt das ZDV die Sync and Share-Plattform Seafile, eine Gitlab-Instanz und bietet Email-und Kalenderdienste sowie Server-Hosting und Backups für die Hochschulen des Landes an.

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