Internetseiten: Dateiupload

Die folgenden Einstellungen gelten für alle bei uns gehosteten Verzeichnisse und für Virtual Hosts.

 

Schreibberechtigung

Zum Aktualisieren von Internetseiten direkt auf einem VirtualHost benötigen Sie eine Schreibberechtigung für Ihren Uni-Account in dem Verzeichnis, in dem die Internetseiten gespeichert sind.

Bei Verwendung der zentralen Installationen von → OpenText oder → WordPress ist dies nicht notwendig.

VirtualHost-Rechte verwalten Sie selbst. Sollte unklar sein, wer bei Ihnen der Verwalter ist, fragen Sie uns → webmaster@uni-mainz.de, unter Angabe von

  • Verzeichnispfad und
  • Accountnamen

Bitte senden Sie uns diese Mail von Ihrem Uni-Accout aus, damit der Absender eindeutig identifizierbar ist. Eine Schreibberechtigung kann nur für Inhaber eines Uni-Accounts erteilt werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Dateiupload unter Windows

Bitte beachten Sie: Wenn Ihre Schreibberechtigung für einen Web-Bereich neu eingetragen wurde, müssen Sie sich (einmalig) neu in die Domäne uni-mainz einloggen, damit Ihre Gruppenzugehörigkeit aktualisiert wird. Danach können Sie die Webseiten als Laufwerk unter Windows verbinden, wie im Folgenden beschrieben:

Um Ihre Webseiten unter Windows zu speichern, muss ein Laufwerk Ihres Rechners mit dem Datenbereich für Webseiten verbunden werden. Nutzen Sie hierzu eine der folgenden Anleitungen.

Unter Windows 8 gehen Sie im Explorer in den Bereich 'Dieser PC' und wählen dort im Reiter 'Computer' den Punkt 'Netzlaufwerk verbinden' aus:

Unter Windows 7 klicken Sie auf 'Start' und wählen den Punkt 'Computer' aus. Klicken Sie dann oben auf 'Netzlaufwerk verbinden':

 

Die folgende Vorgehensweise ist bei allen drei Betriebssystemen gleich:

Sie wählen im folgenden Dialogfenster zunächst einen freien Laufwerksbuchstaben (z.B. G:) und geben als Ordner
\\uni-mainz.de\dfs\public\www\
ein:

Bestätigen Sie mit einem Klick auf 'Fertig stellen'.

Nachdem das Laufwerk verbunden wurde, klicken Sie sich im Windows Explorer unter dem Laufwerk durch die Verzeichnishierarchie bis zu Ihrem Web-Bereich weiter. Die Webseiten von Virtual Hosts finden Sie unter dem Namen Ihres Virtual Hosts ...

Persönlichen Bereich (public_html) verbinden, hier ist der Pfad:

für Mitarbeiter: \\uni-mainz.de\dfs\public\www-ma\ihrbenutzername

für Studierende: \\uni-mainz.de\dfs\public\www-stud\ihrbenutzername

Dateiupload per FTP

Der Upload von Webseiten mit einfachem, unverschlüsseltem FTP ist aus Sicherheitsgründen seit 26.01.2005 nicht mehr möglich. Bitte verwenden Sie eine verschlüsselte FTP-Verbindung (explizite Verschlüsselung über SSL). Hierfür empfiehlt das ZDV die kostenlose Software FileZilla.

Als Server für den Upload Ihrer Webseiten per FTP sollten Sie

ftp.uni-mainz.de

verwenden.

Die Pfadangabe für den FTP-Server (in FileZilla ist das die Angabe zum 'Standardordner auf dem Server') lautet: /uni-mainz.de/public/www/...

  • Fachbereichsseiten liegen darunter im Verzeichnis
    /www.uni-mainz.de/FB/ ...
  • die Seiten universitärer Einrichtungen und Organisationen liegen darunter im Verzeichnis
    /www.uni-mainz.de/Organisationen/ ...
  • die Webseiten von Virtual Hosts liegen unter /uni-mainz.de/public/www/ (gefolgt vom Namen Ihres VirtualHost)

Zum Verbinden mit Ihrem persönlichen Heimverzeichnis müssen Sie keinen Pfad angeben, denn mit Ihrem persönlichen Heimverzeichnis werden Sie ohne weitere Pfadangaben automatisch verbunden, wenn Sie eine FTP-Verbindung zu ftp.uni-mainz.de mit Ihrem Uni-Accountnamen öffnen.

Wenn Sie mit Ihrem persönlichen Web-Bereich verbunden werden möchten, ist folgender Ordner auf dem Server anzugeben:

/uni-mainz.de/public/www-ma/ZDV-Benutzername (für Mitarbeiter) bzw.
/uni-mainz.de/public/www-stud/ZDV-Benutzername (für Studierende)

Datenbank-Hosting

Das Zentrum für Datenverarbeitung unterstützt im Rahmen von wissenschaftlichen Projekten Datenbank-Hosting mit MySQL(V.5) oder MS SQL.

Wenn Sie zunächst prüfen möchten, ob der Betrieb einer eigenen Datenbank (für Webseiten oder für andere Zwecke) den Aufwand lohnt, empfehlen wir, zunächst zu prüfen, ob eine der von uns zentral gehosteten Anwendungen Ihre Anforderungen erfüllt. Die zentral gehosteten Anwendungen finden Sie hier: → Server und Datenbanken. Bei Rückfragen können Sie sich an unsere → Beratungsstelle wenden.

MySQL-Datenbanken zur Niutzung im Web-Bereich können Sie mit dem folgenden Formular beantragen:

Benötigen Sie eine MySQL-Datenbank für andere Zwecke als für Webseiten oder eine MS-SQL-Datenbank?
Bitte wenden Sie sich mit diesem Wunsch an folgende Mailadresse: hotline@zdv.uni-mainz.de. Bitte nennen Sie in der Mail Ihre Anforderungen und den Verwendungszweck der Datenbank, sowie diejenigen Universitätsaccounts, für die administrativer Zugang gewünscht wird.

Windows Server Hosting

Das ZDV ermöglicht den Betrieb eigener, selbst-verwalteter Server als vir­tuelle Systeme an und berät bei der Auswahl der für den jeweiligen Server benötigten Ressourcen und den Grad , um einen sicheren und effizienten Betrieb zu gewährleisten.
Dieses Angebot gilt für Fachbereiche, Institute, Arbeitsgruppen und andere Einrichtungen der Universität.

Dienstleistungen des ZDV

Erstellung des Servers als virtuelles System, Zuweisung der benötigten Ressourcen, Installation des Betriebssystems, Eintrag in das DNS, Eintrag von Zertifikaten für den administrativen Zugriff durch die den Server betreibende Einrichtung, automatische Installation von Sicherheitsupdates. Beratung und Hilfe bei Problemen.

Voraussetzungen

Es muss mindestens eine Person benannt werden, die über ausreichende Kenntnisse in der Administration eines Windows-Servers verfügt.

Verantwortlichkeit der betreibenden Einrichtung

Da die betreibende Einrichtung bzw. die von ihr dafür benannte Administration uneingeschränkten Zugriff auf das System hat, ist sie für den sicheren Betrieb des Systems verantwortlich. Hierzu gehört, dass sie sich regelmäßig über Sicherheitslücken informiert und bei deren Auftreten entsprechende Maßnahmen ergreift.

Im Falle nicht geschlossener kritischer Sicherheitslücken, einer Kompromittierung des Systems oder einer Gefährdung weiterer Systeme behält sich das ZDV das Recht vor, das System umgehend zu sperren, bzw. herunterzufahren.

Einschränkungen

Die virtuellen Server sind nicht geeignet für dauerhaft rechenintensive Aufgaben wie Simulationen oder Auswertungen.

Ansprechpartner für die Einrichtung eines Windows-Servers

Wenn Sie einen Windows-Server eingerichtet bekommen möchten, wenden Sie sich bitte per Mail an: system@uni-mainz.de .

Linux-Server-Hosting

Das ZDV ermöglicht den Betrieb eigener, selbst-verwalteter Server als vir­tuelle Systeme an und berät bei der Auswahl der für den jeweiligen Server benötigten Ressourcen und den Grad , um einen sicheren und effizienten Betrieb zu gewährleisten.
Dieses Angebot gilt für Fachbereiche, Institute, Arbeitsgruppen und andere Einrichtungen der Universität.

Voraussetzungen

Es muss mindestens eine Person benannt werden, die über ausreichende Kenntnisse in der Administration eines Linux-Servers verfügt.

Dienstleistungen des ZDV

Erstellung des Servers als virtuelles System, Zuweisung der benötigten Ressourcen, Installation des Betriebssystems, Eintrag in das DNS, Eintrag von Zertifikaten für den administrativen Zugriff durch die den Server betreibende Einrichtung, Einbindung in die Infrastruktur des ZDV (Backup, Systemüberwachung, Mail), Automatische Installation von Sicherheitsak tualisierungen im Betrieb. Beratung und Hilfe bei Problemen.

Verantwortlichkeit der betreibenden Einrichtung

Da die betreibende Einrichtung bzw. die von ihr dafür benannte Administration uneingeschränkten Zugriff auf das System hat, ist sie für den sicheren Betrieb des Systems verantwortlich. Hierzu gehört, dass sie sich regelmäßig über Sicherheitslücken informiert und bei deren Auftreten entsprechende Maßnahmen ergreift.
Im Falle nicht geschlossener kritischer Sicherheitslücken, einer Kompromittierung des Systems oder einer Gefährdung weiterer Systeme behält sich das ZDV das Recht vor, das System umgehend zu sperren, bzw. herunterzufahren.

Einschränkungen

Die virtuellen Server sind nicht geeignet für dauerhaft rechenintensive Aufgaben wie Simulationen oder Auswertungen.

Ansprechpartner für die Einrichtung eines Linux-Servers

Wenn Sie einen Linux-Server eingerichtet bekommen möchten, wenden Sie sich bitte per Mail an: system@uni-mainz.de .

Betreute Web-Server

Betreute Web-Server werden von dem ZDV auf virtuellen Maschinen gehostet. Die Leistungsfähigkeit des Systems skaliert durch die vollständige Virtualisierung in einem weiten Rahmen: Von einem Prozessor mit 1 GByte Arbeitsspeicher und 20 GByte Festplattenspeicher bis zu Mehrprozessorsystemen mit 8 Prozessoren, 64 GByte Arbeitsspeicher, 256 GByte Festplattenspeicher und zusätzlichem Speicherplatz auf zentralen Dateiservern.

Ein betreuter Server bietet die größtmögliche Freiheit, bei gleichzeitig hoher Sicherheit. Sicherheitsaktualisierungen der von dem ZDV unterstützten Betriebssysteme und aller aus offiziellen Paketquellen installierten Anwendungen werden automatisch installiert. Das System ist in die Infrastruktur des ZDV eingebunden, so dass wichtige Betriebsparameter überwacht und bei Abweichungen Alarm ausgelöst werden kann.

Gleichzeitig besteht uneingeschränkter Zugriff auf das System bis hin zum Root-Zugriff auf das Betriebssystem. Bis auf die Integration in die Infrastruktur des ZDV kann die Konfiguration des Servers den eigenen Bedürfnissen angepasst und eigene Programme installiert werden.

Das ZDV empfiehlt bei dem Betrieb eines selbstinstallierten Servers auf offizielle Paketquellen der jeweiligen Distribution zurückzugreifen, so dass Sicherheitsupdates automatisch eingespielt werden. Hierzu gehört auch das automatische nächtliche Booten der Server nach dem Einspielen von Updates.

Leistungen des ZDV im Detail

  • Stellung der (virtualisierten) Hardware
  • Basisinstallation eines vom ZDV betreuten Betriebssystems (zum jetzigen Zeitpunkt Linux Debian)
  • Integration in die Infrastruktur des ZDV
    • Registrieren des Systems im DNS
    • Installation von SSH-Schlüsseln für den administrativen Zugriff auf das System
    • Automatische Konfiguration von Systemdiensten und Sicherheitseinstellungen
    • Ausstellen eines Sicherheitszertifikats
    • Aufbau einer Vertrauensstellung bei Einsatz des Shibboleth Service Providers
    • Überwachung wichtiger Basisparameter
      • Protokollierung der Systemereignisse
      • Alarmieren der Verantwortlichen bei Abweichungen
    • Automatische Installation von Sicherheitsaktualisierungen von Paketen aus offiziellen Paketquellen
    • Backup des Systems, im Bedarfsfall Wiederherstellung aus einer Sicherheitskopie
    • Trennung des Systems vom Netz im Falle einer Kompromittierung

Verantwortlichkeit des Betreuers

Die betreibende Stelle ist dafür verantwortlich, sich regelmäßig über Sicherheitslücken zu informieren und bei deren Auftreten entsprechende Vorkehrungen zu tätigen. Sollte auf vom ZDV per Email zusätzlich gemeldete Alarme nicht innerhalb von 3 Tagen reagiert werden, wird seitens des ZDV vorübergehend die Seitenauslieferung über die Web-Server gesperrt - solange, bis die Aktualisierung durch die Betreiber vorgenommen wurde. Im Falle kritischer Sicherheitslücken werden Seiten sofort gesperrt.

Aufgrund der nicht kalkulierbaren Aufwände übernimmt das ZDV über ein allgemeines Beratungsangebot hinaus keinen Support bei Fehlern in den Anwendungen oder bei der Konfiguration des Systems.

Ansprechpartner für die Einrichtung eines betreuten Web-Servers

Wenn Sie einen eigenen Web-Server eingerichtet bekommen möchten, wenden Sie sich bitte per Mail an: system@uni-mainz.de .

LAMP-Web-Hosting

Das ZDV bietet für Eigeninstallationen PHP-basierter Software eine betreute LAMP-Hosting-Umgebung, sog. VirtualHosts, an, in der Nutzer selbst PHP-basierte Software installieren können.

Leistungen des ZDV im Detail

  • Betreuung des kompletten LAMP-Stacks
    • Betriebssystem (Linux)
    • Webserver (Apache)
    • Datenbank (MySQL)
    • Laufzeitumgebung (PHP)
  • Benachrichtigung bei Veränderungen/Aktualisierungen des Systems
    • Hauptversionen (z.B. Apache 2.2 -> 2.4, PHP 5.6 -> 7.0): 9 Monate
    • Funktionale Aktualisierungen (PHP 5.5 -> PHP 5.6): 6 Monate
  • Backup/Restore
  • Betreuung der Web-Applikation
    • Shibboleth/LDAP-basierte Anmeldung mit der universitären Zugriffsberechtigung
    • Betreuung der Webeseiten
    • Ausstellen eines Sicherheitszertifikats HTTPS
    • Überwachung der Verfügbarkeit der Webapplikation und des Aktualisierungsstatus von Erweiterungen aus offiziellen Paketquellen

Verantwortlichkeit des Betreuers

  • Inhalt der Webseiten
  • Installation und Konfiguration von Webapplikationen (eigene Content Management Systeme, selbstprogrammierte Webanwendungen, statische Webseiten)
  • Die betreibende Stelle ist dafür verantwortlich, sich regelmäßig über Sicherheitslücken zu informieren und bei deren Auftreten entsprechende Vorkehrungen zu tätigen. Sollte auf vom ZDV per Email zusätzlich gemeldete Alarme nicht innerhalb von 3 Tagen reagiert werden, wird seitens des ZDV vorübergehend die Seitenauslieferung über die Web-Server gesperrt – solange, bis die Aktualisierung durch die Betreiber vorgenommen wurde. Im Falle kritischer Sicherheitslücken werden Seiten sofort gesperrt.

Aufgrund der nicht kalkulierbaren Aufwände übernimmt das ZDV über ein allgemeines Beratungsangebot hinaus keinen Support bei Problemen mit den Anwendungen.

LAMP-Web-Hosting einrichten

Eine eigene LAMP-Web-Hosting-Umgebung bekommen Sie über einen -> Antrag auf VirtualHost.

Web-Domain-Hosting über VirtualHost

Nutzungsvereinbarung

  1. Ein VirtualHost ist ein Web-Verzeichnis, das in einer gemeinsamen genutzten Hosting-Umgebung einen eigenen Domainnamen zur Verfügung stellt. Zugriff auf die serverseitigen Konfigurationsdateien oder Server-Logs der gemeinsamen Hosting-Umgebung ist nicht möglich.
  2. Der Ansprechpartner/die Ansprechpartnerin für dieses Projekt sowie die Projektbeteiligten → sind sich der besonderen Verantwortung und der Anforderungen bewusst, die bei selbständiger Installation von Software oder Skripten auf einem gemeinsam genutzten Web-Server beachtet werden müssen. Insbesondere verpflichtet die Ansprechpartnerin/der Ansprechpartner sich, bei selbständiger Nutzung skriptbasierter Software (Perl/PHP), die Software kontinuierlich zu betreuen und jederzeit selbständig die aktuellste Version (z.B. Patches für Sicherheitslücken) der Software zu installieren.
  3. UPDATES FÜR SELBSTINSTALLIERTE SOFTWARE MÜSSEN SPÄTESTENS 3 TAGE NACH DEREN ERSCHEINEN INSTALLIERT SEIN. Ansonsten sind wir gem. Senatsbeschluss gehalten, Ihren Web-Bereich zu sperren, um Sicherheit und Effizienz des Web-Hostings der Universität gewährleisten zu können. Eine Aufhebung der Sperre erfolgt umgehend, sobald Sie die Aktualisierung vorgenommen haben.
  4. Verantwortlich für die Installation der neuesten Version skriptbasierter Software ist nicht das Zentrum für Datenverarbeitung, sondern der Ansprechpartner/die Ansprechpartnerin für dieses Projekt. Für eine Urlaubsvertretung ist zu sorgen.
  5. Für selbstinstallierte Software leistet das Zentrum für Datenverarbeitung keinen Support.
  6. Der Ansprechpartner/die Ansprechpartnerin für dieses Projekt verpflichtet sich, das Zentrum für Datenverarbeitung unverzüglich auf eventuelle Unregelmäßigkeiten aufmerksam zu machen, die auf einen Missbrauch installierter Software durch Unbefugte hindeuten könnten.
  7. Bei Verstößen gegen die oben genannten Anforderungen ist das Zentrum für Datenverarbeitung jederzeit und ohne weitere Vorankündigung berechtigt, den VirtualHost gegen Benutzung von außen zu sperren, bis der Zustand des Systems wieder den oben genannten Anforderungen entspricht.
  8. Es gelten die allgemeinen Regelungen der Benutzungsordnung des Zentrums für Datenverarbeitung, sowie die Regelung über die Softwarenutzung im Zentrum für Datenverarbeitung. Auf die dort enthaltenen Verpflichtungen der Nutzungsberechtigten, sowie auf die Haftungsbestimmungen wird ausdrücklich hingewiesen.

Ich bin mit dieser Vereinbarung einverstanden. Die Benutzungsordnung des Zentrums für Datenverarbeitung, sowie die Regelung über Softwarenutzung im Zentrum für Datenverarbeitung sind mir bekannt.

Hinweis: → Bitte authentifizieren Sie sich im nächsten Schritt mit Ihrem Uni-Account.

WordPress: eigene Installation auf einem VirtualHost des ZDV aktualisieren – HowTo…

Wenn man weiß, dass in der Gegend Diebe unterwegs sind, lässt man seine Haustür nach Möglichkeit nicht sperrangelweit offen stehen.

Oder doch?

Im öffentlichen Internet sind 'Diebe' ('Hacker') unterwegs.
Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde.
Für manche von uns ist das vielleicht schockierend, wenn sie es das erste Mal hören.
Aber es ist - leider - eine Tatsache.

Was kann man da tun?

Die erste Antwort: Die Haustür zumindest nicht sperrangelweit offen lassen.

Hacker suchen oft einfach nach veralteten Installationen mit bekannten Sicherheitslücken.

Gem. Beschluss des Senats der Universität gilt für selbstinstallierte Software im Web-Bereich folgendes Verfahren:

VERFÜGBARE UPDATES FÜR SELBSTINSTALLIERTE SOFTWARE MÜSSEN SPÄTESTENS 3 TAGE NACH DEREN ERSCHEINEN INSTALLIERT SEIN. Ansonsten sind wir gem. Senatsbeschluss gehalten, Ihren Web-Bereich zu sperren, um Sicherheit und Effizienz des Web-Hostings der Universität gewährleisten zu können. Eine Aufhebung der Sperre erfolgt umgehend, sobald Sie die Aktualisierung vorgenommen haben.
Bei selbstinstallierten Software-Paketen ist sicherzustellen, dass diese langfristig gewartet werden.

Wir empfehlen die Nutzung eines zentral gehosteten Systems.
Im Folgenden finden Sie das Vorgehen zur Aktualisierung eines selbstinstallierten WordPress-Systems auf einem VirtualHost der Universität Mainz. Nebenbei: wenn Sie die zentrale WordPress-Installation des ZDV nutzen, entfällt dieser Aufwand für Sie vollständig (darum kümmert sich dann das ZDV).

Sicherungsmaßnahmen

Gibt es im Installationsverzeichnis eine Datei mit dem Namen .htaccess? Falls nicht, legen Sie diese an. Fügen Sie in diese Datei folgenden Code ein:

<Files "wp-login.php">
Order Deny,Allow
Deny from All
Allow from .uni-mainz.de
</Files>

Erläuterung: Dies ist die effektivste mögliche Absicherung gegen Botnetz-Attacken von außen. Login ins Backend ist damit nur noch über das Netz der Universität möglich. Alle Redakteure können sich jedoch weiterhin von überall auf der Welt einloggen, wenn sie eine VPN-Verbindung oder einen Terminalserver nutzen.

Weitere Hinweise für eine sicherere Konfiguration von WordPress finden Sie in diesem Artikel hier - einfach umsetzbar ist darin z.B. 'Step 2 – Setting up a secure configuration file' und 'Step 3 – Setting up a secure administration', sowie in diesem Artikel von Mike Kuketz.

Einen sehr guten Überblick über die besten Sicherungsmaßnahmen für WordPress finden Sie außerdem auf: http://wpsecure.net/secure-wordpress-advanced/

WordPress aktualisieren

WordPress-Updates erscheinen in unregelmäßigen Abständen. Eine Übersicht über vergangene und zukünftige Versionen finden Sie z.B. hier.

Bitte beachten: Eine automatisierte Aktualisierung von WordPress über das Web-Dashboard bzw. über FTP ist auf den VirtualHosts des ZDV aus Sicherheitsgründen nicht möglich.

Sie benötigen daher Schreibzugriff für das Installationsverzeichnis auf dem jeweiligen VirtualHost. Verbinden Sie sich mit diesem Verzeichnis wie hier beschrieben.

Optional: Machen Sie vor dem Update ein Backup Ihrer WordPress-Datenbank, z.B. mit einem kostenlosen Tool wie HeidiSQL. Informationen zur Datenbank-Verbindung finden Sie in der Regel in der Datei wp-config.php im Installationsverzeichnis auf dem VirtualHost...

  1. Laden Sie ein aktuelles WordPress herunter. Sie bekommen es als ZIP-Paket z.B. bei wordpress.org hier.
  2. Entpacken Sie diese Zip-Datei mit einem Tool Ihrer Wahl (unter Windows 7 z.B. einfach durch Mausklick rechts auf die Datei -> Alle extrahieren.) Im Folgenden nennen wir dies den entpackten Download.
  3. Löschen Sie die Verzeichnisse /wp-admin und /wp-includes im Installationsverzeichnis von WordPress auf dem VirtualHost. Ganz richtig: Diese beiden Verzeichnisse löschen. Vollständig.
  4. Kopieren Sie die gleichnamigen Verzeichnisse aus dem entpackten Download an die gleiche Stelle auf dem VirtualHost, wo Sie deren Vorgänger gerade gelöscht haben.
  5. Kopieren Sie das Verzeichnis /wp-content aus dem entpackten Download in das Installationsverzeichnis auf dem VirtualHost, so dass es den alten Ordner /wp-content überschreibt. Wichtig: Dieser Ordner darf nicht gelöscht, sondern nur mit den aktuellen Dateien aus dem entpackten Download überschrieben werden.
  6. Kopieren Sie alle Dateien aus dem Basisverzeichnis (oberste Ebene: readme.html, license.txt usw. ...) des entpackten Downloads direkt in das Installationsverzeichnis von WordPress auf dem VirtualHost. Dabei werden ebenfalls die meisten Dateien überschrieben, d.h. durch die aktuelle Version ersetzt.
  7. Loggen Sie sich danach mit dem Admin-Account in das WordPress-Dashboard ein wie immer. Wenn Sie aufgefordert werden, Ihr Blog auf Knopfdruck zu aktualisieren, tun Sie dies.
    Überprüfen Sie, ob die installierten Plugins noch funktionieren.

Plugins aktualisieren

ACHTUNG: Plugins enthalten häufig größere Sicherheitslücken als die eigentliche WP-Installation und sollten daher IMMER mit aktualisiert werden!

Das Vorgehen für die Plugin-Aktualisierung ist ähnlich: Laden Sie die aktuelle Version des Plugins herunter, entpacken Sie es und speichern Sie den entpackten Plugin-Ordner im Verzeichnis \wp-content\plugins des Installationsverzeichnisses - wobei alte Versionen durch die neue Version überschrieben werden.

Es ist nicht möglich, die Installation über die Webseite vorzunehmen (vom Dashboard aus)!

Jedwede Installation funktioniert nur über wordpress.org und manuelles Auspacken und Kopieren der Dateien zum Beispiel mit dem Windows-Dateiexplorer, und nicht per http!

Fehlerbehebung (error log)

Sollten während der Installation oder auch später Fehler passieren, bedenken Sie, daß Sie keinen Zugriff auf die Logdateien haben und Sie daher nicht effektiv Fehler beheben können.

Zu guter Letzt

Prüfen Sie demnächst in regelmäßigen Abständen, ob es wieder ein WordPress-Update gibt...

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.