Diabelichtung

Diese Dienstleistung wird nur für universitätsbezogene Zwecke angeboten.

Auftrag zur Diafilmbelichtung:

Schicken Sie Ihre Dateien per E-Mail an die DTP-Gruppe: dtp@zdv.uni-mainz.de. Geben Sie dabei Ihren Namen, Tel. Nr. und Institut an.

Die Bearbeitungsdauer beträgt je nach Auftragslage ca. 2 Tage. Den belichteten (noch nicht entwickelten) Film können Sie in der Beratungsstelle des ZDV täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr abholen und bezahlen.

Was kostet ein belichteter Film? Wie wird bezahlt?

Bitte bringen Sie eigene Diafilme mit. Aufgrund einer geringen Nachfrage haben wir keine Diafilme mehr vorrätig. Geeignet sind 35 mm Kleinbildfilme mit ISO100/21. Die Belichtung eines Diafilms kostet 6,50 €. Der Betrag wird von Ihrer Instituts-Kopierkarte oder von der Studicard abgebucht.

Benötigtes Dateiformat:

JPEG-, TIFF-, TARGA-, PSD-, BMP-Dateien. Um das Diaformat voll auszufüllen, passen Sie das Seitenformat auf 2 : 3 an, bzw. stellen die Auflösung 4096 * 2731 Pixel ein. Das ergibt eine Dateigröße von ca. 20 bis 30 MB.
PowerPoint-Dokumente. Wenn Sie hier bei „Datei“ - „Seite einrichten“ den Menüpunkt „35 mm Dias“ wählen, wird jede Folie auf das Diaformat angepasst.

Überblick über die Funktionsweise unseres Diabelichters

Das ZDV hat einen Lasergraphics Diabelichter für 35 mm Positiv- oder Negativfilme. Der Diabelichter funktioniert wie ein Drucker: aus einer Anwendungssoftware werden durch den Druckertreiber Druckdateien für den Belichter generiert und zum Gerät geschickt.

Als Ergebnis erhalten Sie einen belichteten Film, den Sie entwickeln lassen müssen.

Die Seitenorientierung wird automatisch angepasst. Der Lasergraphics Film Recorder (LFR) kann 35 mm Dia- oder Negativfilme belichten. Zur Erstellung der Belichtungsdateien verwenden wir das Programm WinRascol.

Um einen Film zu belichten, muss zunächst aus Ihrer Anwendung (z.B. PowerPoint) pro Bild eine BLL-Datei (BLL = Binary Lasergraphics Language) erzeugt werden. Das geschieht mit Hilfe des Windows Druckertreibers des WinRascol-Programms. TIFF-, Photoshop-PSD-, BMP-, JPG- und TARGA-Pixelgrafiken müssen nicht extra behandelt werden. Das Belichtersystem kann sie direkt verarbeiten.

Das WinRascol-RIP (Raster Image Processor) erstellt für den Belichter bearbeitbare Rasterbilder. Genauer: jedes Bild der Diaserie wird in drei Farbauszüge für die drei Farbkomponenten Rot, Grün und Blau zerlegt. Diese Farbauszüge werden zum Belichter geschickt.

Die wichtigsten Komponenten der Belichtereinheit sind eine hochauflösende schwarzweiß Kathodenstrahlröhre, eine Farbscheibe mit Filtern in den Farben Rot, Grün und Blau und ein Kameragehäuse. Bild für Bild wird jeweils Rot, Grün und Blau belichtet. Das Belichten braucht etwas Zeit: für 36 TIFF-Pixelbilder mit insgesamt 1 GB dauert es ca. 60 Minuten, pro Bild also ca. 1,5 Minuten.

Der Personal LFR Belichter erstellt Dias mit einer Auflösung von 4000 Linien.

  4000 Linien Auflösung
Anzahl Bildpixel, die auf einem Dia belichtet werden 4096 * 2731 Pixel = 2890 dpi
ergibt eine Dateigröße bei 24 bit Farbtiefe 32 MB
Diagröße in mm 36 mm x 24 mm
Seitenverhältnis Dia 3 x 2

Aus der Tabelle können Sie ablesen, dass Pixelgrafiken bei einer Größe von 24 * 34 mm maximal 2890 dpi haben sollten. Wenn Sie in Ihrem Bild mehr Bildpunkte haben, sollten Sie es vor dem Belichten mit einer Bildbearbeitungssoftware herunterscalieren. Damit erhöhen Sie die Verarbeitungsgeschwindigkeit unter Umständen erheblich.

Empfehlungen für die Gestaltung Ihrer Dias

  • Verwenden Sie TrueType-Fonts. Diese werden auf den Dias so ausgegeben wie sie auf dem Bildschirm erscheinen.
  • Keine dunklen Schriften auf dunklem HintergrundBeispiel: Eine schwarze Schrift auf kräftigen roten oder blauen Hintergrund ist fast nicht lesbar.
  • Vorsicht bei starken KontrastenBeispiel: Eine weiße Fläche neben einer gelben Fläche ist sehr anstrengend für die Augen.
  • Rote Schrift ist nur in Ausnahmefällen deutlich zu erkennen. Bei schlechter Abdunklung ist sie fast nicht mehr zu erkennen.
  • Umrandete Schrift verschwimmt häufig.
  • Vorsicht bei FarbverläufenEin diagonaler blauer Farbverlauf, der zur Mitte hin heller wird, ist noch angenehm zu betrachten, wird er allerdings zur Mitte hin dunkler, vermittelt er einen unruhigen Eindruck.
  • Hintergründe nicht zu "lebhaft" gestalten