E-Mail für Studierende

1. Allgemeines

Unser Mailserver kann mehr als einfach nur Mails verschicken!

Neben den Standard-E-Mail-Funktionen verfügt der Exchange-Server des ZDV über zahlreiche weitere Nutzungsmöglichkeiten, die speziell innerhalb von Arbeitsgruppen, Instituten usw. immer wieder nachgefragt werden. So können Sie beispielsweise gemeinsam genutzte Kalender anlegen, Aufgaben verwalten und anderen Personen zuweisen, E-Mails filtern oder Abwesenheits-Benachrichtigungen und Besprechungsanfragen verschicken.

Der Großteil dieser Funktionen ist allerdings nur nutzbar, wenn Outlook als Mailclient eingesetzt wird. Fast die gesamte Funktionalität ist über den Webzugang „Outlook Web Access“ ebenfalls zugänglich. Einige der Funktionen von Outlook/Exchange finden Sie unter dem Menüpunkt "Outlook/Exchange: Spezielle Funktionen".

Im Folgenden geben wir Ihnen eine Übersicht über die vom ZDV dokumentierten/unterstützten Mailclients.

2. Outlook Web Access - alle Betriebssysteme

Die einfachste Möglichkeit, Mails über den Uni-Account zu empfangen und zu verschicken, bietet der Webmail-Client Outlook Web Access (OWA). Wenn Sie OWA verwenden, müssen Sie keine weiteren Programme installieren oder konfigurieren. Ähnlich wie Sie es vielleicht von öffentlichen E-Mail-Anbietern (web.de, gmx, arcor etc.) kennen, greifen Sie einfach mit dem Webbrowser auf Ihr Postfach zu.

Vorteile: Die wesentlichen Möglichkeiten des Exchange-Servers (Kalender, gemeinsame Nutzung, Filterregeln etc.) stehen zur Verfügung, keine Konfiguration nötig, von überall nutzbar (Webmail)

Nachteile: Weniger Konfigurationsmöglichkeiten als bei Verwendung „echter“ E-Mail-Clients, geringfügig langsamer (Seitenaufbau)

Ale Informationen über Zugriff und wichtige Einstellungen finden Sie hier:

Mail mit Web-Mail (OWA)

Allgemeine Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Outlook_Web_Access

3. Outlook – nur für Windows

Outlook ist das Mail- und Groupware-Progamm von MS Office und nicht zu verwechseln mit Outlook Express (ein reiner E-Mail-Client). Outlook verfügt neben der zur Verwendung mit dem Exchange-Server optimierten E-Mail-Funktionalität auch über Kalender, Kontaktverwaltung, Aufgabenverwaltung und Notizenfunktion. Es bietet von allen hier vorgestellten Programmen die meisten Möglichkeiten.

Vorteile: Ermöglicht die volle Nutzung der Exchange-Funktionalität (gemeinsame Kalender, gemeinsame Mailboxen, Abwesenheitsnotiz, Terminverwaltung, Filterregeln etc.)

Nachteile: Funktionsüberladen, Konfiguration und evtl. Einarbeitung notwendig

Hinweis: In der Beratungsstelle ist für Mitarbeiter der Universität und Studierende ein Skript des RRZN zu Outlook erhältlich.

Alle Informationen zur Konfiguration gibt es hier:

Outlook Grundeinstellungen für Studierende

4. Thunderbird – alle Betriebssysteme

Wenn Sie auf die erweiterten Funktionen von Exchange/Outlook verzichten können und „nur“ einen komfortablen Mailclient mit Adressbuch brauchen, ist Thunderbird zu empfehlen.

Vorteile: Weit verbreitetes, beliebtes Mailprogramm mit allen wesentlichen Funktionen, relativ intuitiv zu bedienen

Nachteile: Konfiguration notwendig, Exchange-Funktionalität kann nicht genutzt werden

E-Mail mit Thunderbird - Einrichtung für Studierende

Allgemeine Informationen: http://en.wikipedia.org/wiki/Mozilla_Thunderbird

5. Weitere E-Mailclients

Die folgenden E-Mail-Clients werden nicht vom ZDV dokumentiert bzw. unterstützt.

Entourage – nur für Mac

Entourage ist der « offizielle » Exchange-Client für den MAC. Leider unterstützt das Programm dennoch nicht die komplette Funktionalität des Exchange-Servers, beispielsweise werden Aufgaben und Notizen nicht synchronisiert. Auch bei Verwendung großer Mailordner hat das Programm gelegentlich Schwierigkeiten.

Vorteile: Unterstützt zumindest einen Teil der Groupware-Funktionen

Nachteile: Konfiguration erforderlich, bei großen Mailboxen sehr langsam, Aufgaben und Notizen können nicht verwendet werden.

http://en.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Entourage

 

Evolution – Linux/Unix

Evolution bietet die Möglichkeit, die Exchange-Funktionalität teilweise zu nutzen. Ähnlich wie Outlook beinhaltet das Programm Kalender, Aufgabenverwaltung und E-Mail.

Vorteile: Teilweise Nutzung der Exchange-Funktionen (Kalender) ist grundsätzlich möglich

Nachteile: Wird zur Zeit nicht vom ZDV unterstützt

http://de.wikipedia.org/wiki/Novell_Evolution

 

Eudora – Windows, Mac

Ebenfalls für Anwender, die auf die Groupware-Funktionen verzichten können, aber Wert auf ein individuelles Mailprogramm legen, -

Vorteile: Eudora bietet sehr viele E-Mail-Funktionen

Nachteile: Konfiguration nötig, nicht ganz intuitiv zu bedienen, Exchange-Funktionalität kann nicht genutzt werden

http://de.wikipedia.org/wiki/Eudora_%28Software%29

 

Pegasus – Windows only

Keine Groupware-Funktionen. Pegasus Mail bietet aber extrem viele Möglichkeiten zur Verwaltung von E-Mails und eine Fülle sonstiger Funktionen.

Vorteile: Sehr komfortabel, sehr gut an individuelle Bedürfnisse anpaßbar

Nachteile: Konfiguration nötig, wenig intuitiv, Exchange-Funktionalität kann nicht genutzt werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pegasus_Mail

 

Kontact/KMail - Linux
Personal Information Manager und Mail-Client bei Verwendung von KDE; enthält ähnlich wie Evolution oder Entourage für den Mac neben E-Mail auch Kalender, Aufgabenverwaltung usw.

Vorteile: Modularer Aufbau, sehr viele Mailfunktionen, gut anpaßbar, kann zumindest die Kalenderfunktion von Exchange mit Einschränkungen nutzen.

Nachteile: Nur eingeschränkte Nutzung der Exchange-Funktionalität, teilweise noch experimentell.

http://kontact.kde.org/

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