Mainzer Multimedia-Datenbank

Seit 2004 gibt es als uniweites Angebot des ZDV die Multimedia-Datenbank mit der Zugangssoftware  Imagic IMS (früher ImageAccess), mit der Institute und Projekte komfortabel ihre Bild- und Multimediadaten für Forschung, Lehre und e-Learning verwalten können.

Das Angebot geht zurück auf eine Initiative des Instituts für Kunstgeschichte, die 2002 zur Etablierung einer interdisziplinären Arbeitsgruppe Bilddatenbank durch die Hochschulleitung führte. Die Arbeitsgruppe evaluierte verschiedene in Frage kommende Systeme und wählte schließlich ImageAccess Enterprise (jetzt Imagic IMS Client) der Firma IMAGIC zur Beschaffung aus. In Kooperation zwischen Hersteller und ZDV wurden parallel dazu noch weitere Anpassungen an die Bedürfnisse der Nutzer implementiert.

Die Datenbank kann prinzipiell von allen Einrichtungen, Arbeitsgruppen, Forschern und Mitgliedern der Mainzer Universität genutzt werden. Zur Zeit werden mit ImageAccess über 350.000 Datensätze für Forschung und Lehre genutzt. Die Mainzer Multimedia-Datenbank wurde im Januar 2006 auf dem Multimediaforum Rheinland-Pfalz erstmals öffentlich vorgestellt.

Der Zugriff auf zentral gespeicherte Originaldateien erfolgt über das IMS System, einer MS-SQL-basierten Verwaltungssoftware:

Datenbankaufbau

Merkmale und Funktionen des Systems sind z.B.:

. Mehrstufiges Archivierungssystem zur Verwaltung beliebig vieler Bilder, MM-Dateien und Dokumente      
. Differenzierte Zugangs-und Zugriffsberechtigungen
. Eingängige, schnell zu erlernende Bedienung
. Integration von bildgebenden Geräten
. Hierarchiestruktur 3-stufig aufgebaut: Institut/Gruppe/Bilder
. Individuell definierbare Datenfelder und Formularansichten 
. Vielfältige komfortable Suchfunktionen
. Einfache Datenweitergabe zu Word und PowerPoint per Drag&Drop 
. Campusweite Benutzung, mit Clientsoftware auf dem Arbeitsplatzrechner oder über Terminalserver (ts.zdv.uni-mainz.de). 
. Remote-Zugriff über Terminalserver von außerhalb möglich
. Datensicherung durch routinemäßiges Backup  
. Erweiterter Zugriff über die Internet-Schnittstelle Publisher

Datenfeldmaske der Geisteswissenschaften (Beispiele aus dem Institut für Kunstgeschichte):

Programmoberflaeche

Die Multimedia-Datenbank wird bereits von folgenden Instituten und Abteilungen genutzt:

. Arbeitsbereich Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte
. Geographisches Institut mit mehreren Abteilungen
. Hochschule für Musik
. Institut für Ägyptologie und Altorientalistik
. Institut für Allgemeine Botanik
. Institut für Biblische Archäologie
. Institut für Klassische Archäologie
. Institut für Kunstgeschichte
. Institut für Spezielle Botanik
. Institut für Vor- und Frühgeschichte
. Institut für Alte Geschichte
. Universitätsbibliothek mit dem Shakespeare-Bildarchiv
. Stabsstelle Kommunikation & Presse der Universität

Über das Internet zugängliche Bereiche:
Bildarchiv der Abt. Kommunikation & Presse, nur für Mitarbeiter der Universität zugänglich.
Bildarchive Historische Kulturwissenschaften, nur für Mitarbeiter und Studierende der entsprechenden Fachbereiche zugänglich.
Das Shakespeare-Bildarchiv Oppel - Hammerschmidt, für alle Mitglieder der Universität, jedoch nur an Rechnern innerhalb des Netzwerks der Universität Mainz zugänglich.


Kooperation:
Über ,Prometheus - Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung und Lehre e.V.’ wird der kunsthistorische Teilbereich ,Phoenix-Mz’ einer internationalen Gemeinschaft zur Verfügung gestellt.


Ansprechpartner für die AG Bilddatenbanken zu inhaltlichen Fragen:


Dr. Klaus T. Weber
Institut für Kunstgeschichte
Tel. 06131-39-30014



Ansprechpartnerin im Zentrum für Datenverarbeitung zu technischen Fragen und zur Einrichtung neuer Archive:


Dr. Annette Holzapfel-Pschorn
Zentrum für Datenverarbeitung  
Tel.: 06131-39-26324


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